Gesundheitsbezogene Lebensqualität (SF-36) bei chronischen Rückenschmerzen und gleichzeitiger Depression

Ziel ist die Klärung der Fragen, ob eine zusätzliche Depression die gesundheitsbezogene Lebensqualität (SF-36) von chronischen Rückenschmerzpatienten (CR) verringert und ob depressiv komorbide Rückenschmerzpatienten (CR+DE) von einer multimodalen Schmerztherapie profitieren. Verglichen werden 2...

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Main Authors: Ahrens, Carsten (Author) , Schiltenwolf, Marcus (Author) , Wang, Haili (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 12 May 2010
In: Der Schmerz
Year: 2010, Volume: 24, Issue: 3, Pages: 251-256
ISSN:1432-2129
DOI:10.1007/s00482-010-0923-1
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00482-010-0923-1
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Author Notes:C. Ahrens, M. Schiltenwolf, H. Wang
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Summary:Ziel ist die Klärung der Fragen, ob eine zusätzliche Depression die gesundheitsbezogene Lebensqualität (SF-36) von chronischen Rückenschmerzpatienten (CR) verringert und ob depressiv komorbide Rückenschmerzpatienten (CR+DE) von einer multimodalen Schmerztherapie profitieren. Verglichen werden 2 Gruppen (CR, CR+DE) à 29 Patienten über 6 Monate zu den Tagen 0, 21 (stationär) und 180 (ambulant). Unterschiede mit jeweils höheren SF-36-Werten der Gruppe CR bestehen nur zu den Tagen 0 und 21, nicht an Tag 180. Die Gruppe CR+DE verbessert sich stationär und v. a. ambulant und somit im Gesamtzeitraum stärker als die Gruppe CR, die sich ausschließlich stationär steigert. Die komorbide Gruppe ist schwerer von ihrer Erkrankung betroffen, verbessert sich jedoch sehr konstant. Die ambulante Steigerung lässt eine gute Langzeitprognose vermuten.
Item Description:Gesehen am 16.11.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:1432-2129
DOI:10.1007/s00482-010-0923-1