Adjustable cerebrospinal fluid shunt valves in 3.0-tesla MRI: a phantom study using explanted devices

Ziel: Die Zahl klinischer Hochfeld-MR-Tomografen nimmt stark zu. Es liegen nur wenige Daten zu Wechselwirkungen zwischen Magneten von 3,0 Tesla-Feldstärke und magnetisch einstellbaren Hydrozephalus-Shunt-Ventilen vor. Diese wurden ausschließlich an fabrikneuen Ventilen erhoben; die Aussagekraft fü...

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Main Authors: Akbar, Michael (Author) , Aschoff, A. (Author) , Georgi, J. C. (Author) , Nennig, E. (Author) , Heiland, Sabine (Author) , Abel, Rainer (Author) , Stippich, C. (Author)
Format: Article (Journal)
Language:English
Published: 2010
In: RöFo
Year: 2010, Volume: 182, Issue: 07, Pages: 594-602
ISSN:1438-9010
DOI:10.1055/s-0028-1109882
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/s-0028-1109882
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0028-1109882
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Author Notes:M. Akbar, A. Aschoff, J.C. Georgi, E. Nennig, S. Heiland, R. Abel, C. Stippich
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Summary:Ziel: Die Zahl klinischer Hochfeld-MR-Tomografen nimmt stark zu. Es liegen nur wenige Daten zu Wechselwirkungen zwischen Magneten von 3,0 Tesla-Feldstärke und magnetisch einstellbaren Hydrozephalus-Shunt-Ventilen vor. Diese wurden ausschließlich an fabrikneuen Ventilen erhoben; die Aussagekraft für In-vivo-Bedingungen ist daher eingeschränkt. In dieser Studie am Messphantom wurden explantierte Ventile als realistischeres Modell verwendet, um die sicherheitsrelevante Funktionalität der Ventile zu prüfen und um Bildgebungsartefakte, Scherkräfte und Erhitzung der metallischen Implantate systematisch zu erfassen. Material und Methoden: 16 explantierte Codman-Medos- und Sophy-SU8-Shunt-Ventile, alle funktionstüchtig, wurden dem statischen Magnetfeld des 3,0 T MRT-Geräts ausgesetzt. Die Artefakt- und Auslöschungsuntersuchung als auch die Erwärmungsuntersuchung wurden unter Verwendung von standardisierten diagnostischen MR-Sequenzen mit unterschiedlichen SAR-Werten durchgeführt. Die translatorische Anziehungskraft für die verstellbaren Ventile wurde anhand des Ablenkungs-Winkel-Tests bestimmt. Um die Verstellbarkeit und die Funktion der Ventile zu testen, wurde das sphärische Phantom mit dem Ventil ins Isocenter des MR-Geräts platziert und dem statischen Magnetfeld des 3,0 T für 0,25 bis zu 12 h (wiederholte Exposition: 1- bis 12-mal) einschließlich der Ein- und Ausfahrprozeduren ausgesetzt. Ergebnisse: Der Durchmesser der MRT-Artefakte betrug 10 – 70 mm und waren besonders ausgeprägt in T 2*w-Sequenzen. Eine durch das MRT induzierte relevante Erwärmung der Ventile ergab sich nicht. Die auf das Ventil wirkenden magnetischen Kräfte waren im Normbereich. Reproduzierbare Einstellungsfehler wurden bei 6 Ventilen festgestellt. Schlussfolgerung: Bis Empfehlungen bezüglich Untersuchungen von Hydrozephalus-Patienten in 3,0T-MRT möglich sind, sind größer angelegten Studien notwendig.
Item Description:02. Dezember 2009 (online)
Gesehen am 16.11.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:1438-9010
DOI:10.1055/s-0028-1109882