Antibiotikatherapie der nosokomialen Pneumonie = Antibiotic treatment of nosocomial pneumonia

Die nosokomiale Pneumonie ist die häufigste auf Intensivstationen und nach der Harnwegsinfektion die zweithäufigste im Krankenhaus erworbene Infektionserkrankung, die nicht selten durch schwer therapierbare Erreger hervorgerufen wird. Bei der Behandlung einer nosokomialen Pneumonie steht die früh...

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Main Authors: Weiterer, Sebastian (Author) , Störzinger, Dominic (Author) , Bernhard, Michael (Author) , Mayer, Konstantin (Author) , Lass-Flörl, Cornelia (Author) , Weigand, Markus A. (Author) , Lichtenstern, Christoph (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 9. März 2011
In: Der Anaesthesist
Year: 2011, Volume: 60, Issue: 3, Pages: 269-283
ISSN:1432-055X
DOI:10.1007/s00101-011-1861-8
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00101-011-1861-8
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Author Notes:S. Weiterer, D. Störzinger, M. Bernhard, K. Mayer, C. Lass-Flörl, M.A. Weigand, C. Lichtenstern
Description
Summary:Die nosokomiale Pneumonie ist die häufigste auf Intensivstationen und nach der Harnwegsinfektion die zweithäufigste im Krankenhaus erworbene Infektionserkrankung, die nicht selten durch schwer therapierbare Erreger hervorgerufen wird. Bei der Behandlung einer nosokomialen Pneumonie steht die frühe adäquate Therapie mit einem Breitspektrumantibiotikum im Vordergrund. Dabei sind genaue Kenntnisse zum lokalspezifischen Erregerspektrum für die Auswahl der empirisch kalkulierten antiinfektiven Therapie von entscheidener Bedeutung. Im Rahmen einer kritischen Reevaluation der primären Behandlung sind eine keimspezifische Deeskalation der Therapie, die Diagnose pulmonaler Komplikationen (z. B. Pleuraempyem) und die Identifikation sowie entsprechende Sanierung möglicher nichtpulmonaler Infektionsfokusse unverzichtbar. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erreichen, muss das jeweilige Therapiekonzept an individuellen Risikomerkmalen orientiert sein. Frühere Antibiotikagaben, Beatmungsdauer und die Komorbidität des Patienten müssen berücksichtigt werden. Dieses Vorgehen hilft, die Entwicklung von Resistenzen zu vermeiden und wirtschaftliche Resourcen zu schonen.
Item Description:Gesehen am 21.11.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:1432-055X
DOI:10.1007/s00101-011-1861-8