Orthopädische Erkrankungen der Schulter

Zusammenfassung: Schulterbeschwerden sind häufig Anlass einer orthopädischen Konsultation, meist handelt es sich um chronische Leiden. Die Symptome sind überwiegend unspezifisch, sodass nur die Kombination aus Anamnese, klinischer Untersuchung sowie den bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, Rö...

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Main Authors: Fischer, Christian (Author) , Zeifang, Felix (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 03. Mai 2011
In: Aktuelle Rheumatologie
Year: 2011, Volume: 36, Issue: 2, Pages: 106-112
ISSN:1438-9940
DOI:10.1055/s-0031-1275324
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/s-0031-1275324
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0031-1275324
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Author Notes:C. A. Fischer, F. Zeifang
Description
Summary:Zusammenfassung: Schulterbeschwerden sind häufig Anlass einer orthopädischen Konsultation, meist handelt es sich um chronische Leiden. Die Symptome sind überwiegend unspezifisch, sodass nur die Kombination aus Anamnese, klinischer Untersuchung sowie den bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, Röntgen, MRT und CT zu der richtigen Diagnose führt. Nicht orthopädisch tätigen Ärzten kann die Differenzierung der einzelnen Erkrankungen Schwierigkeiten bereiten. Diese Zusammenstellung häufiger Schultererkrankungen soll eine Orientierung für Diagnostik und Therapiemöglichkeiten darstellen. Überproportional häufig kann ein Subakromialsyndrom diagnostiziert werden, welches verschiedene Erkrankungsentitäten zusammenfasst. Dazu gehört unter anderem das Impingementsyndrom sowie die Tendinosis calcarea. Für die Therapie relevant ist die Unterscheidung zwischen strukturellen Ursachen, die meist ältere Menschen betreffen, sowie funktionellen Störungen des in der Regel jüngeren, aktiven Patienten. Verletzungen der Rotatorenmanschettensehnen betreffen überwiegend die Supraspinatussehne und sind nahezu bei jedem dritten 70-jährigen festzustellen. Eine Verletzung der Rotatorenmanschette ohne degenerative Vorschäden setzt starke Gewalteinwirkungen voraus. Dies kann z. B. eine Schulterluxation sein, die ein Drittel aller Schulterverletzungen ausmacht. Der Humeruskopf luxiert dabei zu 95% nach anterioinferior. Die Ursachenforschung aller Schulterbeschwerden umfasst auch die Halswirbelsäule und obere Thoraxapertur. Bei den meisten Schultererkrankungen gehen den operativen Maßnahmen konservative Behandlungen voraus. Das Endstadium einer degenerativen Schultererkrankung kann die Omarthrose sein, bei der ein endoprothetischer Gelenkersatz notwendig wird.
Item Description:Gesehen am 24.11.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:1438-9940
DOI:10.1055/s-0031-1275324