Frau Bertha Garlan (1901)

Angeregt durch eine Wiederbegegnung mit seiner ersten Liebe Franziska (Lawner, geborene) Reich im Sommer 1899, beginnt Schnitzler am 1. Januar 1900 mit der Arbeit an einer Erzählung, die den vorläufigen Titel »Jugendliebe« erhält. Während Schnitzler die kurze sexuelle Wiederbegegnung mit der mit...

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Bibliographic Details
Main Author: Beßlich, Barbara (Author)
Format: Chapter/Article
Language:German
Published: 10 November 2022
In: Schnitzler-Handbuch
Year: 2022, Pages: 247-250
DOI:10.1007/978-3-476-05919-2_61
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-476-05919-2_61
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Author Notes:Barbara Beßlich
Description
Summary:Angeregt durch eine Wiederbegegnung mit seiner ersten Liebe Franziska (Lawner, geborene) Reich im Sommer 1899, beginnt Schnitzler am 1. Januar 1900 mit der Arbeit an einer Erzählung, die den vorläufigen Titel »Jugendliebe« erhält. Während Schnitzler die kurze sexuelle Wiederbegegnung mit der mittlerweile verwitweten ›Fanny‹ eher kühl und knapp im Tagebuch aus seiner Warte zwischen zahlreichen anderen Affären katalogisiert hatte (Tb, 22.5. u. 27.5.1899), widmet er sich in seiner literarischen Ausgestaltung ganz der weiblichen Perspektive auf ein solches Wiedersehen. Nach knapp vier Monaten schließt er am Ostermontag (Tb, 16.4.1900) die Arbeit an der Erzählung ab. Schnitzler selbst hat den langen Prosatext, der in der Forschung verschiedentlich auch als Roman gattungsästhetisch gedeutet wurde, gegenüber Hofmannsthal als »große Novelle« bezeichnet, von der er meint: »sie ist nicht übel ausgefallen; bisher kennen sie Salten und Schwarzkopf, die beide sehr zufrieden scheinen« (17.7.1900; Hofmannsthal- Bw, 141).
Item Description:Gesehen am 05.12.2022
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783476059192
DOI:10.1007/978-3-476-05919-2_61