„Geeignet ist nur, wer vorbehaltlos die Beschlüsse der Partei- und Staatsführung anerkennt und bereit und fähig ist, sich unter Einsatz seiner ganzen Persönlichkeit für ihre Verwirklichung einzusetzen“ (MdJ DDR 1970) - Juristenausbildung in der DDR

Nach dem Beitritt der ostdeutschen Bundesländer zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990 fand nicht nur die Deutsche Demokratische Republik, sondern mit ihr die 45 Jahre währende sozialistische Juristenausbildung ihr Ende. Ein Blick auf deren bewegte Geschichte und den stetigen Konflikt z...

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Main Author: Schulz, Fabian (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2022-12-24
In: Studentische Zeitschrift für Rechtswissenschaft Heidelberg
Year: 2022, Issue: 2, Pages: 325-351
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2022.2.92984
Online Access:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://dx.doi.org/10.11588/srzwo.2022.2.92984
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/studzrwo/article/view/92984
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Author Notes:Fabian Schulz
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Summary:Nach dem Beitritt der ostdeutschen Bundesländer zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990 fand nicht nur die Deutsche Demokratische Republik, sondern mit ihr die 45 Jahre währende sozialistische Juristenausbildung ihr Ende. Ein Blick auf deren bewegte Geschichte und den stetigen Konflikt zwischen fachlicher und ideologischer Ausbildung lohnt sich auch über 30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung. Dabei bietet die Analyse der Juristenausbildung eine einzigartige Möglichkeit, um zu verstehen, welche Anforderungen Partei und Staat an die sozialistischen Rechtsanwender stellten und was die Grundlage der juristischen Entscheidungsfindung sein sollte. Der Beitrag stellt die verschiedenen Phasen der Juristenausbildung in der DDR chronologisch dar. Besondere Berücksichtigung erfährt hierbei die universitäre Ausbildung in ihrem Streben um den neuen sozialistischen Juristen.
Item Description:Gesehen am 20.01.2023
Physical Description:Online Resource
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2022.2.92984