Stellenwert der Telemedizin in 2011: Standard der Herzinsuffizienztherapie?

Die Herzinsuffizienz stellt ein bedeutendes klinisches und gesundheitsökonomisches Problem dar. Dennoch bleibt die Umsetzung neuer, den Krankheitsverlauf günstig beeinflussender Therapiestrategien im Praxisalltag unzureichend. Der Einsatz der Telemedizin bietet sich daher als zentrales Service- un...

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Main Authors: Zugck, Christian (Author) , Cebola, Rita (Author) , Täger, Tobias (Author) , Franke, Jennifer (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 14. September 2011
In: Herz
Year: 2011, Volume: 36, Issue: 7, Pages: 608-613
ISSN:1615-6692
DOI:10.1007/s00059-011-3511-y
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00059-011-3511-y
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Author Notes:C. Zugck, R. Cebola, T. Taeger, J. Franke
Description
Summary:Die Herzinsuffizienz stellt ein bedeutendes klinisches und gesundheitsökonomisches Problem dar. Dennoch bleibt die Umsetzung neuer, den Krankheitsverlauf günstig beeinflussender Therapiestrategien im Praxisalltag unzureichend. Der Einsatz der Telemedizin bietet sich daher als zentrales Service- und Informationsinstrument an, um durch eine konsequente Überwachung eine individuelle Therapieoptimierung zu ermöglichen. Vitalparameter werden automatisch an das telemedizinische Zentrum übermittelt, sodass bei Überschreitung individuell festgelegter Grenzwerte über 24 h an 365 Tagen im Jahr (Gegen-)Maßnahmen durch Fachpersonal eingeleitet werden können. Dieser patientenorientierte Technologieeinsatz fördert das Selbstmanagement der herzinsuffizienten Patienten sowie den Informationsaustausch zwischen Patient, Krankenhaus und niedergelassenem Arzt.
Item Description:Gesehen am 23.01.2023
Physical Description:Online Resource
ISSN:1615-6692
DOI:10.1007/s00059-011-3511-y