Der artifizielle Sphinkter für die Inkontinenztherapie

Während der letzten 40 Jahre wurde der artifizielle Sphinkter (AUS) erfolgreich implantiert. Dabei wurde die weitverbreitete Akzeptanz der Behandlungsmethode durch kontinuierliche technische Verbesserungen gewährleistet. Die Hauptindikation besteht nach wie vor bei der Inkontinenz nach Prostatekto...

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Main Authors: Djakovic, Nenad (Author) , Huber, Johannes (Author) , Nyarangi-Dix, Joanne (Author) , Hohenfellner, Markus (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 20. März 2010
In: Der Urologe
Year: 2010, Volume: 49, Issue: 4, Pages: 515-524
DOI:10.1007/s00120-010-2265-0
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00120-010-2265-0
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Author Notes:N. Djakovic, J. Huber, J. Nyarangi-Dix, M. Hohenfellner
Description
Summary:Während der letzten 40 Jahre wurde der artifizielle Sphinkter (AUS) erfolgreich implantiert. Dabei wurde die weitverbreitete Akzeptanz der Behandlungsmethode durch kontinuierliche technische Verbesserungen gewährleistet. Die Hauptindikation besteht nach wie vor bei der Inkontinenz nach Prostatektomie; in diesem Patientenkollektiv sind >90% mit dem Behandlungsergebnis zufrieden. Außerdem kann der AUS bei ausgewählten Patienten mit neurogener Blasenfunktionsstörung und bei angeborenen oder erworbenen anatomischen Fehlbildungen der Urethra eine Alternative zur Harnableitung darstellen. Trotz der geleisteten Fortschritte können Komplikationen wie Infektionen und Arrosion auftreten und in bis zu 20% der Fälle zu Revisionen oder Zweiteingriffen führen. Operative Expertise und die genaue Einhaltung der aseptischen Bedingungen sind daher obligate Voraussetzungen.
Item Description:Gesehen am 06.02.2023
Physical Description:Online Resource
DOI:10.1007/s00120-010-2265-0