Ösophagus- und Magenkarzinom: Staging und Bildgebung = Esophageal and gastric cancer : staging and imaging

Mit ca. 900 000 Erkrankungen weltweit stellt das Magenkarzinom weiterhin eine große Herausforderung dar. Im Rahmen der individuellen Therapieplanung und aufgrund der Prognoserelevanz ist ein exaktes prätherapeutisches Staging des Ösophagus- und des Magenkarzinoms unabdingbar. Mit der neuen S3-Leit...

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Main Authors: Schwarzenböck, Sarah (Author) , Krause, Bernd Joachim (Author) , Ebert, Matthias (Author) , Grenacher, Lars (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 11. September 2014
In: Klinikarzt
Year: 2014, Volume: 43, Issue: 7/8, Pages: 348-353
ISSN:1439-3859
DOI:10.1055/s-0034-1393686
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/s-0034-1393686
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0034-1393686
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Author Notes:Sarah M Schwarzenböck, Bernd J Krause, Matthias Ebert, Lars Grenacher
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Summary:Mit ca. 900 000 Erkrankungen weltweit stellt das Magenkarzinom weiterhin eine große Herausforderung dar. Im Rahmen der individuellen Therapieplanung und aufgrund der Prognoserelevanz ist ein exaktes prätherapeutisches Staging des Ösophagus- und des Magenkarzinoms unabdingbar. Mit der neuen S3-Leitlinie haben sich neue Standards in der Diagnostik und Therapie des Magenkarzinoms durchgesetzt. Das T-Staging des Magen- und Ösophaguskarzinoms ist eine Domäne des endoskopischen Ultraschalls sowie der CT mit vergleichbaren Ergebnissen. Im N-Staging des Magenkarzinoms zeigen alle diagnostischen Verfahren Limitationen, der EUS zeigt die beste Sensitivität. Bei kurativem Therapieansatz sollte nach S3-Leitlinine eine Multidetektor-CT von Thorax und Abdomen durchgeführt werden. Durch den Einsatz der Hybridbildgebung der F-18 FDG PET/CT kann die Sensitivität und Spezifität im M-Staging verbessert werden. Entsprechend der aktuellen S3-Leitlinie kann die F-18 FDG PET/CT beim Magenkarzinom zudem bei lokal fortgeschrittenen Tumoren des intestinalen Typs bzw. beim Nicht-Siegelringzelligen Typ im kurativen Setting in Betracht gezogen werden. Der Einsatz der F-18 FDG PET/CT als Prognosemarker bei Tumoren des ösophagogastralen Übergangs oder zum Therapiemonitoring bei neoadjuvanter Chemotherapie ist aktuell außerhalb klinischer Studien kein Standardvorgehen. Bezüglich des Einsatzes der MRT im T-Staging des Ösophaguskarzinoms ist die Studienlage aktuell noch unklar. Laut der aktuellen S3-Leitlinie sollte die MRT Patienten mit Magenkarzinom vorbehalten sein, bei denen keine CT durchgeführt werden kann.
Item Description:Gesehen am 08.02.2023
Physical Description:Online Resource
ISSN:1439-3859
DOI:10.1055/s-0034-1393686