Humane Papillomviren in der Pathogenese der intraepithelialen Neoplasien (AIN) und Karzinome des Anus

HPV-Infektionen spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Analkarzinoms. Sowohl der Infektionsweg als auch die sich anschließende Transformation der infizierten Epithelzellen ähnelt sehr den Mechanismen, über die auch andere HPV-assoziierte Karzinome entstehen. Die molekulare Analyse der...

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Main Authors: Knebel Doeberitz, Magnus von (Author) , Reuschenbach, Miriam (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2010
In: Der Hautarzt
Year: 2010, Volume: 61, Issue: 1, Pages: 13-20
ISSN:1432-1173
DOI:10.1007/s00105-009-1809-y
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00105-009-1809-y
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Author Notes:M. von Knebel Doeberitz, M. Reuschenbach
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Summary:HPV-Infektionen spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Analkarzinoms. Sowohl der Infektionsweg als auch die sich anschließende Transformation der infizierten Epithelzellen ähnelt sehr den Mechanismen, über die auch andere HPV-assoziierte Karzinome entstehen. Die molekulare Analyse der einzelnen Schritte, die für die maligne Transformation erforderlich sind, führte zur Identifizierung von Markern, durch die eindeutig und mit höherer Präzision die HPV-transformierten Zellen nachgewiesen werden können. Da seit der Einführung der wirksamen antiretroviralen Therapie die Überlebenszeiten von HIV-infizierten Personen, die ein besonders hohes Risiko haben, an HPV-assoziierten Tumoren zu erkranken, deutlich angestiegen sind, sind gerade auch für die praktizierenden Dermatologen und Proktologen diese Entwicklungen zunehmend von praktischem Interesse. In dieser Übersicht beschreiben wir kurz die grundlegenden Mechanismen und einige klinische Anwendungsbeispiele dieser Forschung.
Item Description:Online publiziert: 20. Dezember 2009
Gesehen am 13.02.2023
Physical Description:Online Resource
ISSN:1432-1173
DOI:10.1007/s00105-009-1809-y