When Anwar Congo meets Randall Collins (while George Herbert Mead lingers in the background): the Act of Killing als Inspiration für gewaltsoziologische Reflexionen
The Act of Killing (AoK) - der 2012 erschienene Film des Dokumentarfilmregisseurs Joshua Oppenheimer - verweist bereits in seinem Namen auf Trutz von Trothas (1997, S. 20 f.) für die gegenwärtige Gewaltsoziologie bahnbrechende Aufforderung, Gewalt als Handeln und Prozess zu analysieren. Die Gerund...
Gespeichert in:
| 1. Verfasser: | |
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| Dokumenttyp: | Kapitel/Artikel |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
03 January 2023
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| In: |
Kunst und Gewalt
Year: 2022, Pages: 201-242 |
| DOI: | 10.1007/978-3-658-38422-7_9 |
| Online-Zugang: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-658-38422-7_9 |
| Verfasserangaben: | Lotta Mayer |
| Zusammenfassung: | The Act of Killing (AoK) - der 2012 erschienene Film des Dokumentarfilmregisseurs Joshua Oppenheimer - verweist bereits in seinem Namen auf Trutz von Trothas (1997, S. 20 f.) für die gegenwärtige Gewaltsoziologie bahnbrechende Aufforderung, Gewalt als Handeln und Prozess zu analysieren. Die Gerundivkonstruktion des Titels betont die Prozesshaftigkeit einer Handlung, die allzu oft als ‚Ereignis ohne Dauer‘ gedacht wird: des Tötens eines anderen Menschen. Oppenheimers Film thematisiert die politischen Massaker von 1965/66 und den Umgang mit ihnen im Indonesien der Gegenwart: Todesschwadronen töteten in der Phase des Übergangs vom Regime des Unabhängigkeitsführers Sukarno hin zu der Diktatur Suhartos mindestens eine halbe Million Menschen (Cribb 2001, S. 219). |
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| Beschreibung: | Gesehen am 09.03.2023 First Online: 03 January 2023 |
| Beschreibung: | Online Resource |
| ISBN: | 9783658384227 |
| DOI: | 10.1007/978-3-658-38422-7_9 |