Kriegerische Konflikte als Herausforderung für das völkerrechtliche Menschenrecht auf Gesundheit

Aufgrund der besonderen Gefahr, die von kriegerischen Konflikten für die Gesundheit der unter dem Krieg leidenden Menschen ausgeht, widmet sich das in Kriegszeiten geltende humanitäre Völkerrecht eingehend dem Schutz der Zivilbevölkerung und Nichtkombattanten. Auch gegenüber Kombattanten, die n...

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Weilert, A. Katarina (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2023
In: Zeitschrift für medizinische Ethik
Year: 2023, Jahrgang: 69, Heft: 1, Pages: 93-120
ISSN:2949-8570
DOI:10.30965/29498570-20230007
Online-Zugang:Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.30965/29498570-20230007
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://brill.com/view/journals/zfme/69/1/article-p93_7.xml
Volltext
Verfasserangaben:A. Katarina Weilert
Beschreibung
Zusammenfassung:Aufgrund der besonderen Gefahr, die von kriegerischen Konflikten für die Gesundheit der unter dem Krieg leidenden Menschen ausgeht, widmet sich das in Kriegszeiten geltende humanitäre Völkerrecht eingehend dem Schutz der Zivilbevölkerung und Nichtkombattanten. Auch gegenüber Kombattanten, die nach geltendem Kriegsrecht zwar zulässigerweise angegriffen und sogar getötet werden dürfen, begrenzt das humanitäre Völkerrecht das Verletzungspotential durch ein Übermaßverbot. Damit ist das durch das humanitäre Völkerrecht ausgestaltete Recht auf Gesundheit weitaus differenzierter, als dies für das „friedensvölkerrechtlich“ geltende Menschenrecht auf Gesundheit gilt. Bei bewaffneten Konflikten ist das Problem der Gesundheitsversorgung nicht in erster Linie eine Frage des Fehlens internationaler gesetzlicher Regelungen, sondern von deren Missachtung.
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2949-8570
DOI:10.30965/29498570-20230007