Totale Beckenexenteration

Die totale Beckenexenteration hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem etablierten und sicheren Verfahren zur Resektion lokal fortgeschrittener Beckenmalignome mit 5-Jahres-Überlebensraten von bis zu 66% je nach Tumorentität und mit einer zufriedenstellenden postoperativen Lebensqualität entw...

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Bibliographic Details
Main Authors: Heger, Ulrike (Author) , Koch, Moritz (Author) , Büchler, Markus W. (Author) , Weitz, Jürgen (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 11 September 2010
In: Der Chirurg
Year: 2010, Volume: 81, Issue: 10, Pages: 897-901
ISSN:1433-0385
DOI:10.1007/s00104-010-1945-z
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00104-010-1945-z
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Author Notes:U. Heger, M. Koch, M.W. Büchler, J. Weitz (Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Sektion Chirurgische Onkologie, Chirurgische Universitätsklinik, Heidelberg)
Description
Summary:Die totale Beckenexenteration hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem etablierten und sicheren Verfahren zur Resektion lokal fortgeschrittener Beckenmalignome mit 5-Jahres-Überlebensraten von bis zu 66% je nach Tumorentität und mit einer zufriedenstellenden postoperativen Lebensqualität entwickelt. Eine Beckenwandinfiltration oder resektable Fernmetastasen müssen heute keine Kontraindikation für eine Beckenexenteration darstellen; darüber hinaus kann die Beckenexenteration auch zur Palliation indiziert sein. Auch beim Rektumkarzinomrezidiv können gute Ergebnisse erreicht werden. Ein multidisziplinärer Ansatz in Diagnostik und Therapie ist bei diesen Eingriffen von großer Bedeutung, daher sollten sie in dafür spezialisierten Zentren durchgeführt werden.
Item Description:Englische Zusammenfassung: Total pelvic exenteration
Gesehen am 11.04.2023
Physical Description:Online Resource
ISSN:1433-0385
DOI:10.1007/s00104-010-1945-z