Dimensionen der Disproportionalität: Erststimmen und Direktmandate in den Bundestagswahlen von 1953 bis 2009

Der Beitrag untersucht das - disproportionale - Verhältnis zwischen den Anteilen an Erststimmen und an Direktmandaten der CDU/CSU und der SPD für alle Bundestagswahlen seit 1953. Im Mittelpunkt der Analyse stehen zwei Fragen: Wie hat sich die Disproportionalität in der Mehrheitswahlkomponente des...

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Main Author: Manow, Philip (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 31.08.2010
In: Politische Vierteljahresschrift
Year: 2010, Volume: 51, Issue: 3, Pages: 433-455
ISSN:1862-2860
DOI:10.1007/s11615-010-0025-9
Online Access:Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s11615-010-0025-9
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Author Notes:Philip Manow
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Summary:Der Beitrag untersucht das - disproportionale - Verhältnis zwischen den Anteilen an Erststimmen und an Direktmandaten der CDU/CSU und der SPD für alle Bundestagswahlen seit 1953. Im Mittelpunkt der Analyse stehen zwei Fragen: Wie hat sich die Disproportionalität in der Mehrheitswahlkomponente des bundesdeutschen Wahlsystems im Zeitverlauf entwickelt? Und: Welche Faktoren haben die Disproportionalität hauptsächlich beeinflusst? Zur systematischen Beantwortung dieser Fragen wird anhand einer modifizierten Kubusregel untersucht, wie sich Erststimmen in Direktmandate übersetzt haben. Als bedeutsamste Determinante der Disproportionalität erweist sich die effektive Zahl der Wahlkreisparteien - je höher die Zahl der Wahlkreisparteien, desto höher die Disproportionalität der Mehrheitswahl.
Item Description:Gesehen am 04.05.2023
Physical Description:Online Resource
ISSN:1862-2860
DOI:10.1007/s11615-010-0025-9