Minimal invasive Therapie von malignen gastroduodenalen Obstruktionen bei Inoperabilität: Stent oder Gastrojejunostomie?

Gastroduodenale Obstruktionen finden sich bei bis zu 20% der Patienten in fortgeschrittenem Erkrankungsstadium von Tumoren der BauchspeicheldrÜse, der GallengÄnge, aber auch des Magens und des ZwÖlffingerdarms. Als palliative Behandlung stehen den betroffenen Patienten grundsÄtzlich die chirurgi...

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Main Authors: Müller, Marc Alexander (Author) , Caca, Karel (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
English
Published: May 06 2010
In: Viszeralmedizin
Year: 2010, Volume: 26, Issue: 2, Pages: 84-88
ISSN:1662-6672
DOI:10.1159/000313597
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1159/000313597
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Author Notes:Marc A. Müller, Karel Caca
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Summary:Gastroduodenale Obstruktionen finden sich bei bis zu 20% der Patienten in fortgeschrittenem Erkrankungsstadium von Tumoren der BauchspeicheldrÜse, der GallengÄnge, aber auch des Magens und des ZwÖlffingerdarms. Als palliative Behandlung stehen den betroffenen Patienten grundsÄtzlich die chirurgische Gastroenterostomie und die endoskopische Stenteinlage zur VerfÜgung. Da die mediane Überlebenszeit dieser Patienten oft nur wenige Wochen betrÄgt, sind Behandlungsstrategien vorzuziehen, deren Schwerpunkt auf einer Verbesserung der LebensqualitÄt liegt. Besonders erstrebenswert sind deshalb kostengÜnstige Therapieoptionen, soweit diese technisch durchfÜhrbar sind. Im Falle von endoskopisch applizierten enteralen Stents ermÖglicht dies eine frÜhzeitige orale Nahrungsaufnahme, fÜhrt zu einer VerkÜrzung der stationÄren Verweildauer und gewÄhrleistet aufgrund der ohnehin geringen verbleibenden Lebenszeit eine baldige normale Wiederaufnahme des tÄglichen Lebens außerhalb der Klinik.
Item Description:Gesehen am 10.05.2023
Physical Description:Online Resource
ISSN:1662-6672
DOI:10.1159/000313597