Prävention der postoperativen Harninkontinenz
Ein nicht unerheblicher Anteil der Prävalenz der männlichen Inkontinenz geht auf eine postoperative Belastungsinkontinenz nach operativer Therapie des Prostatakarzinoms zurück. Dabei wird die postoperative Inkontinenzrate nach radikaler Prostatektomie je nach Autor und Patientenkollektiv zwischen...
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| Main Authors: | , , |
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
9. April 2010
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| In: |
Der Urologe
Year: 2010, Volume: 49, Issue: 4, Pages: 489-497 |
| DOI: | 10.1007/s00120-010-2267-y |
| Online Access: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00120-010-2267-y |
| Author Notes: | M.A. Reiter, A. Haferkamp, M. Hohenfellner |
| Summary: | Ein nicht unerheblicher Anteil der Prävalenz der männlichen Inkontinenz geht auf eine postoperative Belastungsinkontinenz nach operativer Therapie des Prostatakarzinoms zurück. Dabei wird die postoperative Inkontinenzrate nach radikaler Prostatektomie je nach Autor und Patientenkollektiv zwischen 2,9% und 87,0% angegeben. Hierbei spielen patientenbezogene Faktoren, wie „Body-Mass-Index“, Patientenalter, Nebenerkrankungen, Prostatagröße und präoperative Kontinenz, aber auch die Art und Weise der Datenerhebung und Klassifikation der Inkontinenz eine Rolle. Allerdings zeigen Untersuchungen der letzten Jahre, dass die angewendete Operationstechnik einen entscheidenden Einfluss auf die postoperative Kontinenz des Patienten ausübt. Dem Erhalt des muskulären urethralen Sphinkters (Rhabdosphinkter, äußerer Schließmuskel) kommt dabei die entscheidende Rolle zu. Weitere anatomische Strukturen und deren Erhalt tragen allerdings zusätzlich zur postoperativen Kontinenz bei. Dazu gehören v. a. der Blasenhalserhalt, nervenschonende Operationsverfahren und die Rekonstruktion des vesikourethralen Übergangs. |
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| Item Description: | Gesehen am 12.05.2023 |
| Physical Description: | Online Resource |
| DOI: | 10.1007/s00120-010-2267-y |