Therapie von Riechstörungen

Derzeit sind eine Reihe prognostischer Faktoren bekannt, mit denen die Remissionswahrscheinlichkeit bei Riechstörungen auf individueller Ebene vorausgesagt werden kann. Anders verhält es sich bei der Therapie von Riechstörungen. Bei sinunasal bedingten Riechstörungen haben sich medikamentöse un...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Main Authors: Hummel, Thomas (Author) , Stuck, Boris (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 1. Juli 2010
In: HNO
Year: 2010, Volume: 58, Issue: 7, Pages: 656-660
ISSN:1433-0458
DOI:10.1007/s00106-010-2137-3
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00106-010-2137-3
Get full text
Author Notes:T. Hummel, B.A. Stuck
Description
Summary:Derzeit sind eine Reihe prognostischer Faktoren bekannt, mit denen die Remissionswahrscheinlichkeit bei Riechstörungen auf individueller Ebene vorausgesagt werden kann. Anders verhält es sich bei der Therapie von Riechstörungen. Bei sinunasal bedingten Riechstörungen haben sich medikamentöse und operative Verfahren als effizient erwiesen. Dabei werden v. a. Glukokortikoide topisch und systemisch eingesetzt. Bei schweren mechanischen Behinderungen der Riechfunktion sowie bei fortgeschritteneren Stadien der nasalen Polyposis hat sich die funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie bewährt. Hinsichtlich der Therapie posttraumatischer und postviraler Riechstörungen existieren derzeit lediglich nichtmedikamentöse Ansätze, wie das „Riechtraining“.
Item Description:Englische Zusammenfassung: Treatment of olfactory disorders
Gesehen am 01.06.2023
Physical Description:Online Resource
ISSN:1433-0458
DOI:10.1007/s00106-010-2137-3