Behandlung kognitiver Defizite bei Schizophrenie: Teil II: Pharmakologische Strategien

Kognitive Defizite bilden eine klinisch relevante und für den Verlauf entscheidende Symptomgruppe der Schizophrenie. Die pharmakologische Behandlung der kognitiven Defizite stellt eine Herausforderung dar. Ziel dieses Artikels ist es, eine theoretisch fundierte und klinisch bedeutungsvolle Übersic...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Main Authors: Roesch-Ely, Daniela (Author) , Pfüller, Ute (Author) , Mundt, Christoph (Author) , Müller, U. (Author) , Weisbrod, Matthias (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
English
Published: 28 February 2010
In: Der Nervenarzt
Year: 2010, Volume: 81, Issue: 5, Pages: 564-576
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-009-2919-6
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00115-009-2919-6
Get full text
Author Notes:D. Roesch-Ely, U. Pfueller, C. Mundt, U. Müller, M. Weisbrod
Description
Summary:Kognitive Defizite bilden eine klinisch relevante und für den Verlauf entscheidende Symptomgruppe der Schizophrenie. Die pharmakologische Behandlung der kognitiven Defizite stellt eine Herausforderung dar. Ziel dieses Artikels ist es, eine theoretisch fundierte und klinisch bedeutungsvolle Übersicht über die pharmakologischen Strategien der Behandlung kognitiver Defizite bei schizophrenen Psychosen zu geben. Die für die Behandlung schizophrener Psychosen zugelassenen Antipsychotika der 1. Generation sind hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Kognition noch kontrovers. Die Antipsychotika der 2. Generation zeigen einen allenfalls geringen positiven Einfluss und sind denen der 1. Generation nicht nachweisbar überlegen. Vielversprechend erscheint der gezielte Einsatz von Präparaten, die kognitive Prozesse spezifisch beeinflussen können, so genannte kognitionsverbessernde Substanzen („cognition-enhancing drugs“).
Item Description:Gesehen am 14.06.2023
Physical Description:Online Resource
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-009-2919-6