Brauchen wir den Systembegriff?: zur (Un-)Vereinbarkeit von Akteur- und Systemtheorie

Handlungs- und Systemtheorie sind die beiden Grundlagentheorien der Soziologie, und es bestehen unterschiedliche Einschätzungen zu ihrer Verhältnisbestimmung. Um zu begründeten Antworten in dieser Kontroverse zu kommen, werden verschiedene Theorieebenen unterschieden und die ordnungstheoretischen...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Schwinn, Thomas (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Kapitel/Artikel
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2010
In: Soziologische Theorie kontrovers
Year: 2010, Pages: 447-462
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://kzfss.uni-koeln.de/sites/kzfss/pdf/SH_50-2010.pdf
Volltext
Verfasserangaben:Thomas Schwinn
Beschreibung
Zusammenfassung:Handlungs- und Systemtheorie sind die beiden Grundlagentheorien der Soziologie, und es bestehen unterschiedliche Einschätzungen zu ihrer Verhältnisbestimmung. Um zu begründeten Antworten in dieser Kontroverse zu kommen, werden verschiedene Theorieebenen unterschieden und die ordnungstheoretischen Analysemöglichkeiten in Abhängigkeit von den grundlagentheoretischen Weichenstellungen aufgezeigt (II.). Die unklare Vermischung dieser Ebenen wird am Beispiel verschiedener Syntheseversuche von Akteur- und Systemtheorie demonstriert. Sowohl die Anstrengungen, funktionale Systemmodelle handlungstheoretisch zu ergänzen (III.) wie auch die „Integration“ der Akteure in die autopoietische Systemkonzeption (IV.) sind nicht zufriedenstellend und überzeugend. Die beiden heterogenen und unvereinbaren Paradigmen werden daher auch weiterhin „zwei Soziologien“ begründen (I.,V.).
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