Obduktionen 2010: quid (ne) mortui vivos docent?

Die weltweit rückläufigen Obduktionsraten sind seit Jahrzehnten zu beobachten, aber die im Hintergrund stehenden Ursachen sind nicht eindeutig geklärt. Dieser negative Trend könnte in der Folge Probleme hervorrufen, an die man bisher nie gedacht hätte. Die Obduktionen dienen der ärztlichen Aus...

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Bibliographic Details
Main Author: Tóth, Csaba (Author)
Format: Article (Journal) Conference Paper
Language:German
Published: 09 June 2010
In: Der Pathologe
Year: 2010, Volume: 31, Issue: 4, Pages: 297-302
ISSN:1432-1963
DOI:10.1007/s00292-010-1285-2
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00292-010-1285-2
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Author Notes:C. Tóth
Description
Summary:Die weltweit rückläufigen Obduktionsraten sind seit Jahrzehnten zu beobachten, aber die im Hintergrund stehenden Ursachen sind nicht eindeutig geklärt. Dieser negative Trend könnte in der Folge Probleme hervorrufen, an die man bisher nie gedacht hätte. Die Obduktionen dienen der ärztlichen Aus- und Weiterbildung, dem Qualitätsmanagement, den Patientenversorgungssystemen, der richtigen Todesursachenstatistik und ermöglichen so eine „good medical practice“ und eine ausgeglichene Mittelverteilung. Das Ziel dieses Artikels ist eine möglichst objektive Darstellung der Obduktionen und ihrer Auswirkungen auf die Lehrtätigkeit, Patientenversorgung und Epidemiologie. Die Beachtung der entscheidenden Punkte könnte mit geringem Aufwand positive Auswirkungen auf das ganze Gesundheitssystem haben. Die Nichtbeachtung dagegen könnte zu negativen Folgen für Ärzte, Patienten und ihre Angehörigen sowie der gesamten Gesellschaft führen.
Item Description:Gesehen am 28.11.2023
Der vorliegende Beitrag beruht auf dem Vortrag „Die Rolle der Obduktionen in der ärztlichen Ausbildung – alte Technik, neue Herausforderungen“, den der Autor auf dem XV. Kongress der Ungarischen Anatomischen Gesellschaft (11. bis 13. Juni 2009) gehalten hat
Physical Description:Online Resource
ISSN:1432-1963
DOI:10.1007/s00292-010-1285-2