Weniger ist manchmal mehr: Umgestaltung eines Kleingruppenpraktikums zur Steigerung des Lernerfolgs in den Lebenswissenschaften

Der Masterstudiengang Translational Medical Research der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg richtet sich an Studierende mit einem ersten universitären Abschluss in Medizin oder den Lebenswissenschaften. Anhand von ausgewählten Erkrankungen werden Interaktionen zwischen Grundlagenwissenschaften...

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Bibliographic Details
Main Author: Solinski, Hans Jürgen (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2023-12-20
In: Heidelberg inspirations for innovative teaching
Year: 2023, Volume: 4, Issue: 1, Pages: 227-245
ISSN:2702-7694
DOI:10.11588/hint.2023.1.101938
Online Access:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.11588/hint.2023.1.101938
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/hint/article/view/101938
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Author Notes:Hans Jürgen Solinski
Description
Summary:Der Masterstudiengang Translational Medical Research der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg richtet sich an Studierende mit einem ersten universitären Abschluss in Medizin oder den Lebenswissenschaften. Anhand von ausgewählten Erkrankungen werden Interaktionen zwischen Grundlagenwissenschaften und klinischer Medizin mit einem besonderen Fokus auf methodischen Details und Krankheitsmodellen herausgearbeitet. Im Spannungsfeld aus Studierenden mit heterogenem Ausbildungshintergrund und hoher thematischer Komplexität dieses Masterstudiengangs sind neue Lehrformate für eine effektive Ausbildung der Studierenden von großer Bedeutung. Hierzu wurde ein 3-tägiges Praktikum, Pain and Itch in Health and Disease, für Kleingruppen von je 3-4 Studierende geplant und dann mit drei solchen Gruppen durchgeführt. Mittels Methoden der didaktischen Reduktion konnte der Inhalt des Kurses erfolgreich eingegrenzt werden, um den Hauptfokus des Praktikums auf aktivierende und studierendenzentrierte Lehr-/Lernaktivitäten zu legen. Ein wissenschaftlicher Kurzvortrag als daran ausgerichtetes Assessment, in dem die Studierenden den Zweck ihrer selbst durchgeführten Experimente erläutern und die erzielten Ergebnisse und deren translationales Potential kritisch einordnen, wurde als Katalysator konstruktivistischer Lernstrategien eingesetzt. Die Auswertung und studentische Evaluation der Veranstaltung bestätigen, dass das entwickelte Lehrformat das Erreichen der intendierten Lernziele effektiv unterstützt.
Physical Description:Online Resource
ISSN:2702-7694
DOI:10.11588/hint.2023.1.101938