Max Webers non-statement view: ein Vergleich mit Ronald Gieres Wissenschaftskonzeption

Wer an einer Weiterentwicklung eines weberianischen Forschungsprogramms interessiert ist, wird an den Schriften Webers zur Methodologie kaum vorbeikommen. Forschungsprogramme in der Soziologie müssen angesichts des Paradigmenpluralismus in dieser Disziplin und der Umstrittenheit ihrer wissenschafts...

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Bibliographic Details
Main Author: Albert, Gert (Author)
Format: Chapter/Article
Language:German
Published: 2006
In: Aspekte des Weber-Paradigmas
Year: 2006, Pages: 49-79
DOI:10.1007/978-3-531-90121-3_3
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-531-90121-3_3
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Author Notes:Gert Albert
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Summary:Wer an einer Weiterentwicklung eines weberianischen Forschungsprogramms interessiert ist, wird an den Schriften Webers zur Methodologie kaum vorbeikommen. Forschungsprogramme in der Soziologie müssen angesichts des Paradigmenpluralismus in dieser Disziplin und der Umstrittenheit ihrer wissenschaftstheoretischen Grundlagen immer auch eine methodologische Explikation erfahren. Dies gilt natürlich auch für Wolfgang Schluchters Fassung eines weberianischen Forschungsprogramms, welches zweifelsohne das momentan am weitreichendsten entwickelte und am umfassendsten ausgearbeitete solche Forschungsprogramm darstellt (vgl. dazu bspw. Wolfgang Schluchter 2005). Schluchter skizziert dessen Grundzüge in seinem Aufsatz „Handlung, Ordnung und Kultur“ unter expliziter Behandlung des Weberschen Idealtypus und stellt darin fest, dass die Handlungswissenschaften ihre Sonderstellung über die idealtypische Methode bekämen (Schluchter 2003: 54).
Item Description:Gesehen am 21.06.2024
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783531901213
DOI:10.1007/978-3-531-90121-3_3