Vom Nutzen und Nachteil des Institutionentransfers nach der deutschen Vereinigung

Nach der Vereinigung wurde das westdeutsche Institutionengefüge auf die neuen Bundesländer übertragen. Den Bürgerinnen und Bürgern von Mecklenburg-Vorpommern, (Ost-)Berlin, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt wurde damit eine erhebliche Orientierungsleistung an Institutionen abverlangt, die...

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Bibliographic Details
Main Authors: Wendt, Claus (Author) , Kohl, Jürgen (Author)
Format: Chapter/Article
Language:German
Published: 2006
In: Aspekte des Weber-Paradigmas
Year: 2006, Pages: 258-277
DOI:10.1007/978-3-531-90121-3_12
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-531-90121-3_12
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Author Notes:Claus Wendt und Jürgen Kohl
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Summary:Nach der Vereinigung wurde das westdeutsche Institutionengefüge auf die neuen Bundesländer übertragen. Den Bürgerinnen und Bürgern von Mecklenburg-Vorpommern, (Ost-)Berlin, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt wurde damit eine erhebliche Orientierungsleistung an Institutionen abverlangt, die ihnen zuvor weitgehend unbekannt waren. Aus institutionentheoretischer Sicht ist mit einem solchen Transfer das Problem verbunden, dass Institutionen ihre handlungsleitende Kraft erst dann entfalten können, wenn größere gesellschaftliche Gruppen Vertrauen in diese Institutionen entwickelt haben. Ein solcher Prozess erfordert Zeit.
Item Description:Gesehen am 25.06.2024
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783531901213
DOI:10.1007/978-3-531-90121-3_12