Risikosegmentierung durch die Tochter-GmbH im Alleinbesitz: zur Legitimität des Trennungsprinzips im GmbH-Konzernrecht und zu seinen Wirkgrenzen

Für Tochtergesellschaften mbH verliert das Trennungsprinzip aus § 13 Abs. 2 GmbHG in Gesetzgebung und Rechtsprechung zunehmend seine Risiken abschottende Wirkung. Damit droht diese Rechtsform trotz ihrer mehrmals hunderttausendfachen Verwendungen in der Konzernpraxis die Eignung als Konzernbaustein...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Hommelhoff, Peter (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2024
In: Zeitschrift für das gesamte Handelsrecht und Wirtschaftsrecht
Year: 2024, Jahrgang: 188, Heft: 3, Pages: 336-355
ISSN:0044-2437
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://www.ruw.de/suche/zhr/Risikosegmentieru-dur-di-Tocht-Gm-im-Alleinbesi-8f36538746c2fe3b1b0f35cb81ff1bf8
Volltext
Verfasserangaben:von Peter Hommelhoff
Beschreibung
Zusammenfassung:Für Tochtergesellschaften mbH verliert das Trennungsprinzip aus § 13 Abs. 2 GmbHG in Gesetzgebung und Rechtsprechung zunehmend seine Risiken abschottende Wirkung. Damit droht diese Rechtsform trotz ihrer mehrmals hunderttausendfachen Verwendungen in der Konzernpraxis die Eignung als Konzernbaustein zu verlieren. Deshalb bedarf das Trennungsprinzip heute der Legitimation insbesondere für die konzernierte GmbH im Alleinbesitz ihrer Mutter, zugleich aber auch der Voraussetzungen und ihrer Beschreibung, unter denen der Gesetzgeber (und nicht die Rechtsprechung) im Rahmen seiner demokratisch-rechtsstaatlichen Verantwortung die Konzernmutter ausnahmsweise zusätzlich in die Pflicht sollte nehmen können, um besonders sensible Rechtsgüter auf der Tochterebene effektiv zu schützen.
Beschreibung:Gesehen am 10.07.2024
Beschreibung:Online Resource
ISSN:0044-2437