Der gesetzlich verbesserte Zugang zur geriatrischen Rehabilitation: Voraussetzungen und Schwächen

Neuerungen durch das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (IPReG). Seit Inkrafttreten der neuen Rehabilitations-Richtlinie (Reha-RL) können Vertragsärzte bei der Beantragung die Notwendigkeit einer geriatrischen Rehabilitation angeben. Bei nachvollziehbarer Dokumentation auf Muster...

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Main Authors: Benzinger, Petra (Author) , Jamour, Michael (Author) , Grund, Stefan (Author) , Bauer, Jürgen M. (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 18. März 2024
In: Deutsche medizinische Wochenschrift
Year: 2024, Volume: 149, Issue: 12, Pages: 696-701
ISSN:1439-4413
DOI:10.1055/a-2115-0439
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/a-2115-0439
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/a-2115-0439
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Author Notes:Petra Benzinger, Michael Jamour, Stefan Grund, Jürgen M. Bauer
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Summary:Neuerungen durch das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (IPReG). Seit Inkrafttreten der neuen Rehabilitations-Richtlinie (Reha-RL) können Vertragsärzte bei der Beantragung die Notwendigkeit einer geriatrischen Rehabilitation angeben. Bei nachvollziehbarer Dokumentation auf Muster 61 erfolgt keine Prüfung durch den Medizinischen Dienst.Indikationsprüfung durch Vertragsärzte. Voraussetzungen für die geriatrische Rehabilitation sind, dass der Versicherte 70 Jahre und älter ist und eine geriatrietypische Multimorbidität vorliegt.Nachweis der Erfordernis einer geriatrischen Rehabilitation. Die funktionelle Relevanz der rehabilitationsbegründenden Diagnose sowie der Multimorbidität muss durch vorgegebene Funktionstests in 2 Funktionsbereichen nachgewiesen werden. Darüber hinaus muss das SINGER-Patientenprofil erhoben werden, für welches bislang kein Manual vorliegt. Erste Hinweise auf die Umsetzung der neuen Gesetzesvorgaben. Trotz einer hohen Bewilligungsquote der Rehabilitationsanträge kommt es nur in einem geringen Teil der Fälle zu einer geringen Durchführung der Rehabilitationen. Ambulante und mobile Angebote als Alternative zur stationären Rehabilitation. Diese Rehabilitationsangebote bieten eine zeitlich und örtlich flexible Therapie an, bedürfen jedoch vor allem in ländlichen Regionen eines Ausbaus.
Item Description:Gesehen am 09.09.2024
Physical Description:Online Resource
ISSN:1439-4413
DOI:10.1055/a-2115-0439