Moderne Gesetze im Spannungsverhältnis zwischen Erkenntnisgewinn und Mehrheitsbeschaffung = Modern laws in the tension between the gain of knowledge and majorities

Nicht zuletzt die großen gesellschaftlichen Krisen, wie z.B. die Klima- oder Corona-Krise, haben dazu geführt, dass eine evidenzbasierte Ausgestaltung politischer Entscheidungsprozesse wieder auf die interdisziplinäre Agenda von Politik, Wissenschaft und Recht gerückt ist. Auch die Europäische K...

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Main Authors: Höly, Kristina (Author) , Pohlmann, Markus (Author) , Dannecker, Gerhard (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2024
In: Neue Kriminalpolitik
Year: 2024, Volume: 36, Issue: 2, Pages: 209-226
ISSN:2942-1624
DOI:10.5771/0934-9200-2024-2-209
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.5771/0934-9200-2024-2-209
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Author Notes:Kristina Höly, Markus Pohlmann und Gerhard Dannecker
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Summary:Nicht zuletzt die großen gesellschaftlichen Krisen, wie z.B. die Klima- oder Corona-Krise, haben dazu geführt, dass eine evidenzbasierte Ausgestaltung politischer Entscheidungsprozesse wieder auf die interdisziplinäre Agenda von Politik, Wissenschaft und Recht gerückt ist. Auch die Europäische Kommission spricht sich für eine empirisch basierte Gesetzgebungspraxis aus. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft hier jedoch eine Lücke, die durch Appelle allein womöglich nicht geschlossen werden kann. Darauf macht unsere sozialwissenschaftliche Perspektive auf den Gesetzgebungsprozess aufmerksam. Sie hebt hervor, vor welchen Herausforderungen eine evidenzbasierte Gesetzgebungspraxis steht und konstatiert, dass bei einer Wirkungsanalyse von Gesetzen auch die unterschiedlichen Funktionslogiken von Recht, Wissenschaft und Politik aufeinandertreffen, und die Wissenschaft dabei nicht selten zu kurz kommt.
Item Description:Gesehen am 17.09.2024
Physical Description:Online Resource
ISSN:2942-1624
DOI:10.5771/0934-9200-2024-2-209