Antagonismus unter Verbündeten: Nachkriegsitalien als Schauplatz des west-westlichen Geheimdienstkriegs

Dass die italienische Halbinsel und insbesondere ihre Hauptstadt nach 1945 schnell von zahlreichen westlichen Nachrichtendiensten ins Visier genommen wurden, überrascht angesichts der Präsenz des Vatikans, der allgemein geographisch-strategisch günstigen Lage des Landes und des Rückhalts, den di...

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Bibliographic Details
Main Author: Lias Ceide, Sarah (Author)
Format: Chapter/Article
Language:German
Published: 2024
In: Themenportal europäische Geschichte
Year: 2024, Pages: 1-13
Online Access:Verlag, Volltext, kostenfrei, Volltext: http://www.europa.clio-online.de/essay/id/fdae-137124
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Author Notes:von Sarah Lias Ceide
Description
Summary:Dass die italienische Halbinsel und insbesondere ihre Hauptstadt nach 1945 schnell von zahlreichen westlichen Nachrichtendiensten ins Visier genommen wurden, überrascht angesichts der Präsenz des Vatikans, der allgemein geographisch-strategisch günstigen Lage des Landes und des Rückhalts, den die Kommunistische Partei Italiens genoss, keineswegs, und die internationale Forschung hat dies bereits mehrfach und auf überzeugende Art und Weise hervorgehoben. Einem wichtigen Aspekt wurde dabei jedoch selten Aufmerksamkeit geschenkt: dem Geheimdienstkrieg zwischen den untereinander konkurrierenden Nachrichtendiensten Westeuropas, die, jeweils unterstützt durch verschiedene, ebenfalls rivalisierende US-amerikanische Dienste, nach Kriegsende auf italienischem Boden aufeinanderprallten. Italien wurde somit zum Schauplatz nachrichtendienstlicher Konkurrenzkämpfe diverser Nationen, deren komplexe Verflechtungen in diesem Essay in ihren Grundzügen aufgezeigt werden sollen.
Item Description:Literaturangaben
Physical Description:Online Resource