Optische Bank-Evaluierung für spezielle Intraokularlinsenoptiken
Bei Intraokularlinsen (IOL) mit komplexen optischen Designs ist es oftmals eine Herausforderung, die Leistung zu beurteilen, was die Auswahl einer geeigneten Linse erschweren kann. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, die optischen Daten über IOL zu erheben und zur Verfügung zu stellen. Der Ein...
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| Main Authors: | , , , |
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
08 July 2024
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| In: |
Die Ophthalmologie
Year: 2024, Volume: 121, Issue: 9, Pages: 698-705 |
| ISSN: | 2731-7218 |
| DOI: | 10.1007/s00347-024-02064-y |
| Online Access: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00347-024-02064-y |
| Author Notes: | Grzegorz Łabuz, Ramin Khoramnia, Tadas Naujokaitis, Gerd U. Auffarth |
| Summary: | Bei Intraokularlinsen (IOL) mit komplexen optischen Designs ist es oftmals eine Herausforderung, die Leistung zu beurteilen, was die Auswahl einer geeigneten Linse erschweren kann. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, die optischen Daten über IOL zu erheben und zur Verfügung zu stellen. Der Einsatz von Bench-Top-Systemen für die IOL-Prüfung bietet Einblicke in die Konstruktionsmerkmale verschiedener IOL und ermöglicht objektive Vergleiche von Spezialoptiken, einschließlich Informationen hinsichtlich ihrer Anfälligkeit für photische Phänomene. Aktuelle Fortschritte bei den Untersuchungsmöglichkeiten von IOL haben unsere Fähigkeit verbessert, anhand objektiver optischer Qualitätskriterien funktionelle Auswirkungen auf den Visus und die Kontrastsensitivität vorherzusagen. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise bei Monofokallinsen die Auswirkungen ihrer Asphärizität auf die Sehschärfe und die Toleranz der IOL gegenüber Dezentrierung untersuchen. Monofokal-Plus-IOL zeigen bei Tests an der optischen Bank und in klinischen Untersuchungen durchweg nur eine leichte Verbesserung der Tiefenschärfe. Obwohl die Pupillenabhängigkeit die Vorteile der Monofokal-Plus-Technologie gegenüber der Standard-Monofokal-Technologie hinsichtlich einer Erweiterung der Tiefenschärfe einschränken kann, ist sie entscheidend für die Verringerung photischer Phänomene. Refraktive und diffraktive IOL mit erweiterter Tiefenschärfe (EDoF) können den Visus im Intermediärbereich verbessern, wobei diffraktive IOL eine etwas größere Tiefenschärfe bieten, aber möglicherweise das Dysphotopsierisiko erhöhen. EDoF-IOL haben jedoch den Nachteil einer oft fehlenden Brillenunabhängigkeit beim Lesen, was mit trifokalen IOL oftmals erreicht werden kann. Die verfügbaren trifokalen IOL unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der Lage des Intermediär- und Nahfokus und der Anfälligkeit für Blendeffekte. Die Kenntnis dieser Unterschiede kann die Entscheidung bei der IOL-Auswahl erleichtern. Daher können die Erkenntnisse von Untersuchungen von IOL an der optischen Bank dazu beitragen, realistische Erwartungen an die Optik zu stellen, die IOL-Auswahl im Hinblick auf die Fähigkeiten der IOL auf Grundlage der Bedürfnisse des Patienten zu optimieren und das Risikoprofil für das Auftreten photischer Phänomene zu bewerten. |
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| Item Description: | Online publiziert: 8. Juli 2024 Gesehen am 09.12.2024 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 2731-7218 |
| DOI: | 10.1007/s00347-024-02064-y |