Pilot-RCT zur Umgestaltung des psychosomatischen Seminars mit didaktischen Methoden
Einleitung: In der medizinischen Lehre bestehen Seminare mit nur grobem didaktischem Konzept. Ziel dieser Studie war es, (1) ein psychosomatisches Seminar didaktisch zu überarbeiten, (2) die Machbarkeit des Konzepts in einer randomisiert-kontrollierten The-rapiestudie (RCT) zu überprüfen sowie (3...
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| Main Authors: | , , , |
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| Other Authors: | |
| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
2024-12-18
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| In: |
Heidelberg inspirations for innovative teaching
Year: 2024, Volume: 5, Issue: 1, Pages: 139-168 |
| ISSN: | 2702-7694 |
| DOI: | 10.11588/hint.2024.1.108593 |
| Online Access: | Resolving-System, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.11588/hint.2024.1.108593 Verlag, kostenfrei, Volltext: https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/hint/article/view/108593 |
| Author Notes: | Felicitas Engel, Sophia Benz-Sahnoun, Thorsten Engel, Beate Wild & Jonas Tesarz |
| Summary: | Einleitung: In der medizinischen Lehre bestehen Seminare mit nur grobem didaktischem Konzept. Ziel dieser Studie war es, (1) ein psychosomatisches Seminar didaktisch zu überarbeiten, (2) die Machbarkeit des Konzepts in einer randomisiert-kontrollierten The-rapiestudie (RCT) zu überprüfen sowie (3) erste Effekte aufzuzeigen. Methode: Für ein psychosomatisches Seminar wurde ein strukturiertes didaktisches Konzept entwickelt, welches auf dem „Sandwich-Prinzip“, dem „Constructive Alignment“ und dem Konzept von Studierenden als „aktiven Partner*innen“ basiert. Zur Prüfung des Konzepts gegen-über der herkömmlichen Lehre wurde eine randomisiert-kontrollierte Interventionsstudie durchgeführt (Kontrollgruppen-Design mit Prä-Post-Messung). Ergebnis: 43 Studierende wurden eingeschlossen, 22 in die Interventionsgruppe randomisiert. Für den Prä-Post-Vergleich wurden jeweils sieben Items betrachtet, welche die Selbsteinschätzung hinsicht-lich fachlicher Kenntnisse/Lernziele erfragten, das Interesse am Fachgebiet sowie an di-daktischen Methoden. In der Interventions- und Kontrollgruppe waren in der post-Messung Items aus den ersten beiden Bereichen signifikant erhöht, mit teils hohen Effekt-stärken. Zwischen beiden Gruppen ergaben sich keine signifikanten Unterschiede. Schlussfolgerung: Die Umgestaltung des Seminars war machbar. Die Studierenden der Interventions- und Kontrollgruppe hatten bei der Post-Messung einen signifikant höheren Wissenszuwachs bezüglich der Lernziele und zeigten mehr Interesse am Fachgebiet. Es bestanden keine signifikanten Unterschiede zwischen Interventions- und Kontrollgruppe. Dies könnte auf die Stichprobengröße, die unterschiedliche Erfahrung der Dozierenden oder den Zeitpunkt der Post-Messung zurückzuführen sein. |
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| Item Description: | Gesehen am 09.01.2024 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 2702-7694 |
| DOI: | 10.11588/hint.2024.1.108593 |