Low-dose-Computertomographie des Kieferknochens in der präimplantologischen Diagnostik
Die Energiedosis der Spiralcomputertomographie sowie des Orthopantomogramms (OPG) wurde an 16 Positionen im Kopfbereich mit Hilfe von Thermolumineszenzdosimetern und eines Phantomkopfs bestimmt. Die vom Hersteller des Computertomographen empfohlene Röhrenleistung für eine dentale CT wurde schrittw...
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
July 1998
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| In: |
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Year: 1998, Volume: 2, Issue: 4, Pages: 188-193 |
| ISSN: | 1434-3940 |
| DOI: | 10.1007/s100060050057 |
| Online Access: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s100060050057 |
| Author Notes: | S. Haßfeld, S. Streib, H. Sahl, U. Stratmann, D. Fehrentz, J. Zöller |
| Summary: | Die Energiedosis der Spiralcomputertomographie sowie des Orthopantomogramms (OPG) wurde an 16 Positionen im Kopfbereich mit Hilfe von Thermolumineszenzdosimetern und eines Phantomkopfs bestimmt. Die vom Hersteller des Computertomographen empfohlene Röhrenleistung für eine dentale CT wurde schrittweise reduziert. Eine Verminderung der Strahlenbelastung um 76% wurde ohne Verlust an diagnostischer Information erreicht. Die gemessene Energiedosis der Computertomographie betrug 0,30 mGy (Schilddrüse) bis 29 mGy (Hautoberfläche im Strahlengang) bei 187,5 mAs und 1-mm-Schichten (25 mm Scanstrecke im Oberkiefer, 30 mm im Unterkiefer). Bei Reduzierung auf 45 mAs wurden 0,07 mGy (Schilddrüse) bis 6,9 mGy (Hautoberfläche) gemessen. Längenmessungen an gesägten Kieferpräparaten wurden mit korrespondierenden CT-Messungen an einer Workstation verglichen. Die durchschnittliche Meßungenauigkeit betrug hierbei 0,1-0,3 mm. Die Dosisreduzierung der CT um ca. 76% hatte keinen Einfluß auf die Längenmeßgenauigkeit. Allerdings liegen die Energiedosen der um 76% dosisreduzierten CT-Scans noch durchschnittlich um den Faktor 10 über der Energiedosis eines Orthopantomogramms. Die Computertomographie sollte daher der Planung komplexer Implantatversorgungen in Kieferhöhlen- oder Nervennähe sowie multipler Implantationen vorbehalten bleiben. |
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| Item Description: | Elektronische Reproduktion der Druck-Ausgabe 23. Januar 2013 Gesehen am 22.01.2025 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 1434-3940 |
| DOI: | 10.1007/s100060050057 |