Empfehlungen für chirurgische Therapieplanung und Eingriffe bei Patienten mit AIDS

Die seit 1981 bekannte AIDS-Pandemie hat wie keine andere Erkrankung das ärztliche Verhalten in der Chirurgie beeinflusst. Nach den anfänglich z. T. irrationalen Reaktionen hat sich aufgrund umfangreicher epidemiologischer Untersuchungen herausgestellt, dass das Übertragungsrisiko während operat...

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Main Author: Geiss, Heinrich K. (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: May 1998
In: Der Chirurg
Year: 1998, Volume: 69, Issue: 5, Pages: 503-510
ISSN:1433-0385
DOI:10.1007/s001040050447
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s001040050447
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Author Notes:H.K. Geiss
Description
Summary:Die seit 1981 bekannte AIDS-Pandemie hat wie keine andere Erkrankung das ärztliche Verhalten in der Chirurgie beeinflusst. Nach den anfänglich z. T. irrationalen Reaktionen hat sich aufgrund umfangreicher epidemiologischer Untersuchungen herausgestellt, dass das Übertragungsrisiko während operativer Eingriffe in Abhängigkeit von der Prävalenz in der Bevölkerung als sehr gering einzuschätzen ist. Eine Reihe von Empfehlungen mit dem Ziel, dieses Risiko weiter zu minimieren, sind nicht nur unter dem Aspekt der HIV-Prophylaxe, sondern auch im Hinblick auf die Senkung des Übertragungsrisikos anderer blutgetragener Infektionen von Bedeutung. Darüber hinaus stellt die medikamentöse Postexpositionsprophylaxe bei akzidentellen Verletzungen ein weiteres wichtiges Glied in der Kette rationaler Maßnahmen beim Umgang mit HIV-Patienten dar.
Item Description:Gesehen am 13.03.2025
Physical Description:Online Resource
ISSN:1433-0385
DOI:10.1007/s001040050447