Aktiviertes Eigenblut zur Therapie von habituellen Aborten: Ergebnisse einer Pilotstudie

Fragestellung: Ziel dieser Studie war es, den Einfluss der aktivierten Eigenbluttherapie auf verschiedene Immunparameter und den klinischen Verlauf von Schwangerschaften bei Patientinnen mit habituellen Aborten zu untersuchen. Studiendesign: In einer prospektiven Studie wurden Frauen mit habituellen...

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Main Authors: Pfeiffer, Kerstin Antje (Author) , Sillem, Martin (Author) , Daniel, Volker (Author) , Kirschfink, Michael (Author) , Süsal, Caner (Author) , Runnebaum, Benno (Author) , Gerhard, Ingrid (Author)
Format: Article (Journal)
Language:English
Published: 1997
In: Forschende Komplementärmedizin
Year: 1997, Volume: 4, Issue: 6, Pages: 318-324
ISSN:1421-9999
DOI:10.1159/000210358
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1159/000210358
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Author Notes:K.A. Pfeiffer, M. Sillem, V. Daniel, M. Kirschfink, C. Süsal, B. Runnebaum, I. Gerhard
Description
Summary:Fragestellung: Ziel dieser Studie war es, den Einfluss der aktivierten Eigenbluttherapie auf verschiedene Immunparameter und den klinischen Verlauf von Schwangerschaften bei Patientinnen mit habituellen Aborten zu untersuchen. Studiendesign: In einer prospektiven Studie wurden Frauen mit habituellen Aborten mit aktiviertem Eigenblut behandelt und unter Therapie immunologischer Parameter untersucht. Der klinische Verlauf wird mit einer historischen Kontrollgruppe verglichen. Patienten: 36 Frauen mit ≥ 2 Aborten nach Ausschluss nicht immunologischer Ursachen. Hauptzielvariablen: Signifikante VerÄnderung der untersuchten Immunparameter und Geburt eines gesunden Kindes. Ergebnisse: Die immunologischen Untersuchungen zeigten signifikante VerÄnderungen der Lymphozytensubpopulationen, der Komplementparameter, der Mitogenstimulation und der Immunglobulinmenge. Es wurden keine Nebenwirkungen beobachtet. Von Juni 1994 bis November 1995 traten 22 intrauterine und eine extrauterine Schwangerschaften ein, diese zeigten folgenden Verlauf: 19 (86%) Lebendgeburten, 2 (9%) Spontanaborte und 1 (4%) Interruptio. Schlussfolgerungen: Aktivierte Eigenbluttherapie bewirkt messbare VerÄnderungen des Immunsystems, ohne schwere Nebenwirkungen zu haben, und scheint in Hinblick auf die weitere Diskussion um die Therapie von idiopathischen habituellen Aborten vielversprechend zu sein.
Item Description:Elektronische Reproduktion der Druck-Ausgabe 24. März 2009
Gesehen am 10.04.2025
Physical Description:Online Resource
ISSN:1421-9999
DOI:10.1159/000210358