Entwicklung der Psychiatriepflege
Der Umgang mit geistig erkrankten Personen war in den letzten 200 Jahren sehr unterschiedlich. Im 19. Jahrhundert ging es vorrangig darum, solche Patient*innen von der Allgemeinbevölkerung zu separieren. Sie schloss man damit aus der Gesellschaft aus. Die Institutionen, in denen sie untergebracht w...
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| Main Authors: | , , |
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| Format: | Chapter/Article |
| Language: | German |
| Published: |
18 March 2025
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| In: |
Lehrbuch Geschichte der Pflege
Year: 2025, Pages: 89-106 |
| DOI: | 10.1007/978-3-662-69826-6_7 |
| Online Access: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-662-69826-6_7 |
| Author Notes: | Pierre Pfütsch, Sabine Braunschweig und Karen Nolte |
| Summary: | Der Umgang mit geistig erkrankten Personen war in den letzten 200 Jahren sehr unterschiedlich. Im 19. Jahrhundert ging es vorrangig darum, solche Patient*innen von der Allgemeinbevölkerung zu separieren. Sie schloss man damit aus der Gesellschaft aus. Die Institutionen, in denen sie untergebracht waren, versorgten sich zum großen Teil autark. Mitarbeiter*innen waren daher nicht nur in die Betreuung der Patient*innen eingebunden, sondern mussten auch landwirtschaftliche und handwerkliche Tätigkeiten verrichten. Im 20. Jahrhundert, hier insbesondere durch die Psychiatrie-Enquete forciert in den 1970er- und 1980er-Jahren, ging man immer stärker dazu über, Patient*innen nicht mehr nur zu „verwahren“, sondern auch zu behandeln. Damit ging auch eine Verschiebung der Aufgaben des Pflegepersonals einher, das nun mehr und mehr in Behandlungskonzepte eingebunden wurde. |
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| Item Description: | Gesehen am 28.04.2025 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISBN: | 9783662698266 |
| DOI: | 10.1007/978-3-662-69826-6_7 |