Less frequent but equally useful: social and temporal comparisons in light of mindfulness and self-compassion

Objectives Social and temporal comparisons are ubiquitous and considered important sources of an individual’s self-knowledge. Yet, comparisons are inherently evaluative and may result in negative affective consequences. In contrast, mindfulness and self-compassion are characterized by a present-mome...

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Borgdorf, Kira Skirwitt Ann (Verfasst von) , Küchler, Gabriela (Verfasst von) , Wrzus, Cornelia (Verfasst von) , Aguilar-Raab, Corina (Verfasst von)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: November 2024
In: Mindfulness
Year: 2024, Jahrgang: 15, Heft: 11, Pages: 2906-2918
ISSN:1868-8535
DOI:10.1007/s12671-024-02472-w
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1007/s12671-024-02472-w
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-024-02472-w
Volltext
Verfasserangaben:Kira Skirwitt Ann Borgdorf, Gabriela Kuechler, Cornelia Wrzus, Corina Aguilar-Raab
Beschreibung
Zusammenfassung:Objectives Social and temporal comparisons are ubiquitous and considered important sources of an individual’s self-knowledge. Yet, comparisons are inherently evaluative and may result in negative affective consequences. In contrast, mindfulness and self-compassion are characterized by a present-moment, non-evaluative, and accepting stance toward the self and one’s experiences and are associated with numerous positive psychological health indicators. This study innovatively examined the associations of mindfulness and self-compassion with frequency and perceived utility of social (i.e., with others) and past-temporal (i.e., with the past self) comparisons across different life domains. Method In a binational online study, we examined the associations between mindfulness, self-compassion, and comparisons across five different domains (i.e., extraversion, emotional stability, appearance, professional success, and private life) in a gender- and age-diverse sample at two measurement points 6 months apart (NT1 = 615, NT2 = 310, 18-84 years, 51.5% female). Results Results of multiple regression analyses indicated that the more mindful or self-compassionate individuals were, the less they compared themselves with others or their past self (across domains β =  − 0.25 to − 0.51; all p-values < 0.001). Contrary to our expectations, the overall pattern of results suggests that mindfulness and self-compassion were generally not significantly associated with perceiving comparisons as less useful (after family-wise error correction; β =  − 0.04 to − 0.14; all p-values ≥ 0.008). Conclusions The findings suggest that comparisons, when done mindfully and self-compassionately, can be a valuable source of information for self-knowledge. At the same time, mindfulness and self-compassion may buffer against negative affective outcomes of comparison processes. Preregistration This study is preregistered on the Open Science Framework: https://osf.io/6hfb2 .
Zielsetzung Soziale und zeitliche Vergleiche sind allgegenwärtig und gelten als wichtige Quellen für die Selbsterkenntnis einer Person. Allerdings sind Vergleiche von Natur aus bewertend und können negative affektive Folgen nach sich ziehen. Im Gegensatz dazu zeichnen sich Achtsamkeit und Selbstmitgefühl durch eine auf den gegenwärtigen Moment gerichtete, nicht-bewertende und akzeptierende Haltung gegenüber dem Selbst und den eigenen Erfahrungen aus; sie gehen zudem mit zahlreichen positiven Indikatoren für psychische Gesundheit einher. Die vorliegende Studie untersuchte auf innovative Weise den Zusammenhang von Achtsamkeit und Selbstmitgefühl mit der Häufigkeit und dem wahrgenommenen Nutzen sozialer Vergleiche (d. h. mit anderen Personen) sowie zeitlicher Vergleiche mit der Vergangenheit (d. h. mit dem früheren Selbst) in verschiedenen Lebensbereichen. Methode In einer binationalen Online-Studie untersuchten wir die Zusammenhänge zwischen Achtsamkeit, Selbstmitgefühl und Vergleichen in fünf verschiedenen Bereichen (Extraversion, emotionale Stabilität, äußeres Erscheinungsbild, beruflicher Erfolg und Privatleben). Die Untersuchung erfolgte anhand einer hinsichtlich Geschlecht und Alter vielfältigen Stichprobe zu zwei Messzeitpunkten im Abstand von sechs Monaten (N_T1 = 615, N_T2 = 310; Alter: 18–84 Jahre; 51,5 % weiblich). Ergebnisse Die Ergebnisse multipler Regressionsanalysen zeigten: Je ausgeprägter Achtsamkeit oder Selbstmitgefühl bei den Personen waren, desto seltener verglichen sie sich mit anderen oder ihrem früheren Selbst (über die verschiedenen Bereiche hinweg: β = −0,25 bis −0,51; alle p-Werte < 0,001). Entgegen unseren Erwartungen deutet das Gesamtmuster der Ergebnisse darauf hin, dass Achtsamkeit und Selbstmitgefühl im Allgemeinen nicht signifikant damit zusammenhingen, Vergleiche als weniger nützlich zu empfinden (nach Korrektur für die familienbezogene Fehlerrate [family-wise error correction]: β = −0,04 bis −0,14; alle p-Werte ≥ 0,008). Schlussfolgerungen Die Ergebnisse legen nahe, dass Vergleiche – sofern sie achtsam und mit Selbstmitgefühl durchgeführt werden – eine wertvolle Informationsquelle für die Selbsterkenntnis darstellen können. Gleichzeitig können Achtsamkeit und Selbstmitgefühl als Puffer gegen negative affektive Auswirkungen von Vergleichsprozessen wirken. Präregistrierung Diese Studie ist auf dem Open Science Framework präregistriert: https://osf.io/6hfb2 . [Mit KI übersetzt]
Beschreibung:Online verfügbar: 5. Dezember 2024
Gesehen am 30.04.2025
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1868-8535
DOI:10.1007/s12671-024-02472-w