Antirassistisches Gedenken im Lichte transkultureller Erinnerung

Der Beitrag setzt sich mit der von Kulturstaatsministerin Claudia Roth geäußerten Frage auseinander, was Erinnerungspolitik in einer Einwanderungsgesellschaft bedeutet, und beleuchtet diese aus Sicht der Memory Studies theoretisch. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie die zwei Dimensionen der von...

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Bibliographic Details
Main Author: Assmann, Corinna (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2025-05-28
In: Türkisch-Deutsche Perspektiven
Year: 2025, Volume: 2, Pages: 59-80
ISSN:2942-1969
DOI:10.60501/tdp.2025.2.110530t
Online Access:Resolving-System, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.60501/tdp.2025.2.110530t
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/tdp/article/view/110530
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Author Notes:Corinna Assmann
Description
Summary:Der Beitrag setzt sich mit der von Kulturstaatsministerin Claudia Roth geäußerten Frage auseinander, was Erinnerungspolitik in einer Einwanderungsgesellschaft bedeutet, und beleuchtet diese aus Sicht der Memory Studies theoretisch. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie die zwei Dimensionen der von Claudia Roth vorgeschlagenen Erinnerungspolitik – das Gedenken an die Opfer extrem rechter und rassistischer Gewalt sowie die Migrationsgeschichten der Menschen in Deutschland – zusammenwirken, um eine wichtige Komponente einer Erinnerungskultur der postmigrantischen Gesellschaft in Deutschland bilden zu können. Als hilfreich in dieser Frage erweisen sich neuere Konzepte wie das der transkulturellen bzw. multidirektionalen Erinnerung, aber auch etablierte Gedächtnistheorien wie das Ineinandergreifen individuellen und kollektiven Erinnerns.
Item Description:Gesehen am 04.06.2025
Physical Description:Online Resource
ISSN:2942-1969
DOI:10.60501/tdp.2025.2.110530t