Klimapolitik und „Greenwashing“

Die Golfstaaten inszenieren sich als Vorreiter des Klimaschutzes, doch ihre Klimapolitik ist voller Widersprüche. Nachhaltigkeitsprojekte sollen Investitionen anziehen, die Wirtschaft diversifizieren und internationale Anerkennung sichern. Gleichzeitig verschärfen sich die Folgen des Klimawandels,...

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Main Author: Zumbrägel, Tobias (Author)
Format: Chapter/Article
Language:German
Published: 29 May 2025
In: Die Arabische Halbinsel
Year: 2025, Pages: 45-53
DOI:10.1007/978-3-662-70217-8_5
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-662-70217-8_5
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-70217-8_5
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Author Notes:Tobias Zumbrägel
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Summary:Die Golfstaaten inszenieren sich als Vorreiter des Klimaschutzes, doch ihre Klimapolitik ist voller Widersprüche. Nachhaltigkeitsprojekte sollen Investitionen anziehen, die Wirtschaft diversifizieren und internationale Anerkennung sichern. Gleichzeitig verschärfen sich die Folgen des Klimawandels, darunter extreme Hitze und Wasserknappheit, während Emissionen und Umweltprobleme weiter bestehen. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bleibt ungebrochen. Eine pauschale Abwertung als Greenwashing greift jedoch zu kurz, denn Nachhaltigkeit wird gezielt als Mittel der Machtsicherung und Selbstvermarktung genutzt. Die entscheidende Frage lautet: Wie bewahren die Golfstaaten ihre über Jahrzehnte aufgebaute politische und wirtschaftliche Relevanz in einer klimagestressten Welt? Dieser Beitrag liefert darauf einige Antworten.
Item Description:Gesehen am 11.06.2025
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783662702178
DOI:10.1007/978-3-662-70217-8_5