Lokalisierte Weichgewebesarkome

Weichgewebesarkome sind seltene maligne Tumoren mesenchymalen Ursprungs. Sie sind am häufigsten an den Extremitäten lokalisiert, gefolgt von Körperstamm und Retroperitoneum. Die Gruppe der Weichgewebesarkome umfasst über 80 histologische Subtypen mit unterschiedlichen biologischen Eigenschaften,...

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Main Authors: Hettler, Madelaine (Author) , Jakob, Jens (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: June 2025
In: Die Chirurgie
Year: 2025, Volume: 96, Issue: 6, Pages: 524-534
ISSN:2731-698X
DOI:10.1007/s00104-025-02267-2
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00104-025-02267-2
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Author Notes:Madelaine Hettler, Jens Jakob
Description
Summary:Weichgewebesarkome sind seltene maligne Tumoren mesenchymalen Ursprungs. Sie sind am häufigsten an den Extremitäten lokalisiert, gefolgt von Körperstamm und Retroperitoneum. Die Gruppe der Weichgewebesarkome umfasst über 80 histologische Subtypen mit unterschiedlichen biologischen Eigenschaften, wobei Liposarkome und Leiomyosarkome zu den häufigsten Subtypen gehören. In der klinischen Praxis hat sich für die Diagnostik von Raumforderungen über 3cm Größe der Algorithmus aus „Bild, Biopsie und (Sarkom‑)Board“ etabliert. Dieser ermöglicht die Planung einer weiten R0-Resektion, die als Standard der Sarkomchirurgie definiert werden kann. Bei lokal fortgeschrittenen und/oder häufig metastasierenden Tumoren ist regelhaft eine (neo‑)adjuvante Bestrahlung und/oder Chemotherapie indiziert. Patienten profitieren dabei von einer Festlegung der Therapiestrategie in einem Sarkomboard. Nach Abschluss der Therapie ist in Abhängigkeit des Gradings des Primärtumors eine viertel- bis halbjährliche klinische und radiologische Nachsorge empfohlen.
Item Description:Online veröffentlicht: 19. März 2025
Gesehen am 14.07.2025
Physical Description:Online Resource
ISSN:2731-698X
DOI:10.1007/s00104-025-02267-2