Endosonographische Diagnostik bei präoperativer Radiotherapie des lokal fortgeschrittenen Rectumcarcinoms

Die endorectale Sonographie hat eine wesentliche Bedeutung für die Indikation zur präoperativen Radio(Chemo)therapie des ausgedehnten Rectumcarinoms. Die präoperative Radio(Chemo)therapie führt in 73,5 % zu einer vermehrten Echogenität des Ultraschallbildes. Dies entspricht histologisch einer v...

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Main Authors: Kuntz, Christian (Author) , Glaser, Florian (Author) , Lehnert, Thomas (Author) , Herfarth, Christian (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: January 1997
In: Der Chirurg
Year: 1997, Volume: 68, Issue: 1, Pages: 57-62
ISSN:1433-0385
DOI:10.1007/s001040050150
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s001040050150
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Author Notes:C. Kuntz, F. Glaser, T. Lehnert, C. Herfarth
Description
Summary:Die endorectale Sonographie hat eine wesentliche Bedeutung für die Indikation zur präoperativen Radio(Chemo)therapie des ausgedehnten Rectumcarinoms. Die präoperative Radio(Chemo)therapie führt in 73,5 % zu einer vermehrten Echogenität des Ultraschallbildes. Dies entspricht histologisch einer vermehrten Fibrosierung. Trotzdem läßt sich die lokale Tumorinfiltrationstiefe (T) und der Lymphknotenstatus (N) nach präoperativer Radio(Chemo)therapie mit einer Genauigkeit von 75 % im Vergleich mit der postoperativen Histologie vorhersagen. Durch die endorectale Sonographie vor und nach präoperativer Radio(Chemo)therapie (n = 28 Patienten) ließ sich endosonographisch 10 × ein „downstaging“ beobachten (3 × bzgl. T und 7 × bzgl. N-Kategorie) und 3 × ein „upstaging (3 × bzgl. T und einmal bzgl. N-Kategorie). Eine endosonographische Unterschätzung der lokalen Tumorinfiltrationstiefe nach präoperativer Radio(Chemo)therapie erfolgte nicht.
Item Description:Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache
Gesehen am 21.08.2025
Physical Description:Online Resource
ISSN:1433-0385
DOI:10.1007/s001040050150