Restaurative Proktektomie: Vergleich direkter coloanaler und colonpouchanaler Anastomosen zur Kontinuitätswiederherstellung

Von 63 Patienten, welche eine tiefe anteriore Rectumresektion erhielten, wurden 39 mit einer direkten coloanalen Anastomose (CAA), 24 unter Zwischenschaltung eine Colon-J-Pouches als colonpouchanale Anastomose (CPA) rekonstruiert. Lokalseptische Komplikationen traten in 20,5 % aller Patienten nach C...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Kienle, Peter (VerfasserIn) , Stern, Josef (VerfasserIn) , Herfarth, Christian (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: June 1997
In: Der Chirurg
Year: 1997, Jahrgang: 68, Heft: 6, Pages: 630-632
ISSN:1433-0385
DOI:10.1007/s001040050243
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s001040050243
Volltext
Verfasserangaben:P. Kienle, J. Stern, C. Herfarth
Beschreibung
Zusammenfassung:Von 63 Patienten, welche eine tiefe anteriore Rectumresektion erhielten, wurden 39 mit einer direkten coloanalen Anastomose (CAA), 24 unter Zwischenschaltung eine Colon-J-Pouches als colonpouchanale Anastomose (CPA) rekonstruiert. Lokalseptische Komplikationen traten in 20,5 % aller Patienten nach CAA gegenüber 12,5 % nach CPA auf, die Stuhlfrequenz war nach zusätzlicher Pouchanlage 3,3 pro 24 h verglichen mit 5,2 pro 24 Std nach direkter coloanaler Anastomose (p = 0,053). Die postoperative Kontinenz war in der Pouchgruppe tendentiell besser (n. s.), die Analmanometrie zeigte lediglich einen signifikanten postoperativen Abfall des Ruhedruckes nach direkter coloanaler Anastomose. Die Ergebnisse sprechen für die Anlage eines primären Colonpouches, da die lokalseptische Komplikationsrate nach colonpouchanaler Anastomose niedriger und das funktionelle Ergebnis tendentiell günstiger ist.
Beschreibung:Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache
Gesehen am 25.08.2025
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1433-0385
DOI:10.1007/s001040050243