Behandlungsfehler in der Hüftendoprothetik: Warum gibt es einen Behandlungsfehlervorhalt?

Die Versorgung mit einer Hüftendoprothese bei Koxarthrose ist eine der häufigsten medizinischen Prozeduren, die mit einem Behandlungsfehler behaftet ist. Die Behandlungsfehler werden am häufigsten für die operative Durchführung festgestellt. Wichtigste Voraussetzung, um Behandlungsfehler zu ver...

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Main Authors: Innmann, Moritz Maximilian (Author) , Schiltenwolf, Marcus (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 05. Juni 2025
In: Die Orthopädie
Year: 2025, Volume: 54, Issue: 7, Pages: 537-542
ISSN:2731-7153
DOI:10.1007/s00132-025-04664-1
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00132-025-04664-1
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Author Notes:Moritz Innmann, Marcus Schiltenwolf
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Summary:Die Versorgung mit einer Hüftendoprothese bei Koxarthrose ist eine der häufigsten medizinischen Prozeduren, die mit einem Behandlungsfehler behaftet ist. Die Behandlungsfehler werden am häufigsten für die operative Durchführung festgestellt. Wichtigste Voraussetzung, um Behandlungsfehler zu vermeiden, ist die korrekte und leitliniengerechte Indikationsstellung. Zudem ist die korrekte Durchführung und Dokumentation der Risikoaufklärung als auch der Sicherungsaufklärung entscheidend. Dabei müssen patientenindividuelle Faktoren, wie z.B. Nebenerkrankungen oder anatomische Besonderheiten berücksichtigt werden, welche in der obligaten präoperativen Planung auffallen. Für postoperative radiologische Messparameter (z.B. Implantatpositionierung und Beinlänge) sind eindeutige und allgemeingültige Zielwerte mit tolerablen Abweichungen nicht eindeutig definiert. Empfehlungswerte erlauben jedoch zu beurteilen, ob ein Implantationsfehler vorliegt. Weiterhin muss die Kausalität zwischen Schaden (z.B. Luxation, Muskelschwäche) und Implantationsfehler herzustellen sein.
Item Description:Online publiziert: 5. Juni 2025
Gesehen am 11.09.2025
Physical Description:Online Resource
ISSN:2731-7153
DOI:10.1007/s00132-025-04664-1