Intraoperative Elektronenbestrahlung als Bestandteil eines multimodalen Therapiekonzeptes beim Rektumkarzinom

Die intraoperative Radiotherapie (IORT) ist in der Lage, lokal die Radiotherapiedosis deutlich zu erhöhen und damit die lokale Tumorkontrolle zu verbessem. Bisherige Ergebnisse zur IORT des Rektumkarzinoms wurden in der Regel an primär inoperablen bzw. an rezidivierten Rektumkarzinomen erarbeitet...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Main Authors: Eble, Michael J. (Author) , Lehnert, Thomas (Author) , Herfarth, Christian (Author) , Wannenmacher, Michael (Author)
Format: Article (Journal)
Language:English
Published: 1995
In: Chirurgische Gastroenterologie
Year: 1995, Volume: 11, Issue: 2, Pages: 115-122
ISSN:1421-9808
DOI:10.1159/000189824
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1159/000189824
Get full text
Author Notes:M.J. Eble, T. Lehnert, Ch. Herfarth, M. Wannenmacher
Description
Summary:Die intraoperative Radiotherapie (IORT) ist in der Lage, lokal die Radiotherapiedosis deutlich zu erhöhen und damit die lokale Tumorkontrolle zu verbessem. Bisherige Ergebnisse zur IORT des Rektumkarzinoms wurden in der Regel an primär inoperablen bzw. an rezidivierten Rektumkarzinomen erarbeitet und können im Vergleich mit historischen Patientenkollektiven neben der erhöhten lokalen Tumorkontrolle eine Verbesserung der Erkrankungsprognose aufweisen. Demgegenüber sind Bestrahlungskonzepte, die die IORT in adjuvante Behandlungskonzepte integrieren, selten. Zielsetzung hierbei ist die Reduktion der therapiebedingten Toxizität am Dünndarm. Die Einschätzung der tumoriziden Dosis, insbesondere im Hinblick auf multimodale Therapieansätze, ist zum jetzigen Zeitpunkt nur eingeschränkt möglich und muß in weiteren Studien geklärt werden. Vorliegende Ergebnisse zur Integration der IORT in ein adjuvantes Behandlungskonzept sind hinsichtlich Prognose und Morbidität vielversprechend. Obwohl randomisierte Studien für eine definitive Beurteilung der Wertigkeit der IORT unabdingbar sind, werden diese aufgrund der geringen Anzahl an Instituten mit spezialisierten Einrichtungen auch in Zukunft nur in deutlich eingeschränktem Umfang monoinstitutional möglich sein.
Item Description:Elektronische Reproduktion der Druck-Ausgabe 23. Dezember 2008
Gesehen am 24.09.2025
Physical Description:Online Resource
ISSN:1421-9808
DOI:10.1159/000189824