Reducing childhood malaria through sustainable urban planning: a spatial risk modelling approach to foster public health-based urban structure and infrastructure in Akure, Nigeria

The health and well-being of inhabitants of cities in low- and middle-income countries like Nigeria are constantly threatened. Particularly, the striking urban health inequalities and the high burden of infectious diseases such as malaria with associated negative consequences. In addition to ill hea...

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Main Author: Bayode, Taye (Author)
Format: Book/Monograph Thesis
Language:English
Published: Heidelberg 13. Oktober 2025
Series:ZDB-232-HEDO
DOI:10.11588/heidok.00037357
Subjects:
Online Access:Resolving-System, kostenfrei: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-373574
Resolving-System, kostenfrei: https://doi.org/10.11588/heidok.00037357
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/37357
Resolving-System, kostenfrei: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-373574
Langzeitarchivierung Nationalbibliothek, kostenfrei: https://d-nb.info/1378897277/34
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Author Notes:presented by: Taye Bayode ; supervisor and reviewer: Prof. Dr. Alexander Siegmund [und ein weiterer Gutachter]
Description
Summary:The health and well-being of inhabitants of cities in low- and middle-income countries like Nigeria are constantly threatened. Particularly, the striking urban health inequalities and the high burden of infectious diseases such as malaria with associated negative consequences. In addition to ill health among the malaria-infected individuals, other negative impacts of malaria include economic burden, loss of wages, and time away from school among children. However, these burdens are not evenly distributed in space and time. Existing studies on spatiality of malaria face three main shortcomings: They are done at a coarse scale resulting in the masking of local malaria hotspots, lacks important malaria socio-economic and socio-ecological variables essential for formulating tailored health policy interventions, and fall short in exploring the dynamics of city growth and its impact on impact on malaria in children under 5 years old (U5) given that the high level of urbanisation confronted by cities poses health risk on city inhabitants. Akure, Nigeria is an example of such city whereby the ongoing urbanisation processes with the potential to increase the risk of malaria among vulnerable groups has not been adequately investigated. Therefore, addressing these shortcomings are significant to improving health outcomes among city inhabitants in Nigeria. This dissertation aims at closing these gaps by leveraging spatial and non-spatial cross-sectional mixed method approaches to answer two main questions: (i) What are the (spatial) growth dynamics and their impact on health in Akure? (ii) Where are the local pockets of U5 malaria, and what are their driving socio-economic and socio-ecological factors? These two main questions are further divided into nine sub-questions which were approached by gathering primary data from surveys and interviews as well as secondary data from policy documents and government repositories. The mixed methods used to analyse the data include descriptive and inferential statistics, machine learning and spatial data analysis. The study reveals that Akure is rapidly urbanising, with a net increase of over 20 % in built-up areas between 1984 and 2023. However, the spatial growth of the city lacks formal urban planning, and its impact on health has been given little to no attention by local urban planning officials. Geostatistical modelling predicts that U5 malaria prevalence in Akure exceeds 35 % in certain locations. According to the exceedance probability model developed in line with the fifth National Malaria Strategic Plan of Nigeria, the study shows U5 malaria hotspots are primarily in peri-urban and informal settlements, suggesting the impact of urban structure on the malaria burden. Finally, the dissertation identifies five critical social determinants of U5 malaria: window protection, distance to waste disposal sites, use of insecticide-treated nets, source of drinking water, and availability of health infrastructure. In conclusion, this dissertation emphasises the need to include multiple actors beyond the public health sector as well as multidisciplinary approaches in generating place-based evidence for malaria reduction/elimination policy formulation. Such strategies are essential for cities like Akure to achieve the Sustainable Development Goals 3 and 11 in low- and middle-income countries, thereby sustainably improving their inhabitants’ living conditions.
Gesundheit und Wohlergehen der Stadtbevölkerung in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, wie etwa Nigeria, sind ständigen Bedrohungen ausgesetzt. Besonders hervorzuheben sind dabei die ausgeprägten gesundheitlichen Ungleichheiten im städtischen Raum sowie die hohe Belastung durch Infektionskrankheiten wie Malaria und deren negative Folgen. Neben den gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Infizierten verursacht Malaria wirtschaftliche Lasten, führt zu Verdienstausfällen und bewirkt Fehlzeiten bei Schulkindern. Diese Belastungen sind jedoch räumlich und zeitlich ungleich verteilt. Bestehende Studien zur räumlichen Verteilung von Malaria weisen drei wesentliche Mängel auf: Sie erfolgen auf einer zu groben Maßstabsebene, wodurch lokale Malaria-Hotspots verborgen bleiben; es fehlen wichtige sozioökonomische und sozioökologische Variablen, die für die Entwicklung zielgerichteter gesundheitspolitischer Maßnahmen unerlässlich sind; und sie vernachlässigen die Dynamik des Stadtwachstums sowie deren Auswirkungen auf Malaria bei Kindern unter fünf Jahren (U5), obwohl die rasante Urbanisierung Gesundheitsrisiken für die Stadtbevölkerung mit sich bringt. Akure in Nigeria ist ein Beispiel für eine solche Stadt, in der die laufenden Urbanisierungsprozesse – und deren Potenzial, das Malariarisiko für gefährdete Gruppen zu erhöhen – bislang nicht hinreichend untersucht wurden. Die Behebung dieser Mängel ist daher entscheidend für die Verbesserung der gesundheitlichen Situation der Stadtbevölkerung in Nigeria. Ziel dieser Dissertation ist es, diese Forschungslücken durch die Anwendung räumlicher und nicht-räumlicher Mixed-Methods-Ansätze (Querschnittsstudien) zu schließen und zwei Kernfragen zu beantworten: (i) Welches sind die (räumlichen) Wachstumsdynamiken und wie wirken sie sich auf die Gesundheit in Akure aus? (ii) Wo befinden sich lokale Häufungen von Malaria bei Kindern unter fünf Jahren, und welche sozioökonomischen sowie sozioökologischen Faktoren treiben diese Entwicklung voran? Diese beiden Hauptfragen werden in neun Unterfragen aufgeteilt, deren Bearbeitung auf der Erhebung von Primärdaten (Umfragen und Interviews) sowie der Auswertung von Sekundärdaten (politische Dokumente und behördliche Datenbanken) beruht. Zur Datenanalyse kommen Methoden der deskriptiven und inferenzstatistischen Analyse, des maschinellen Lernens sowie der räumlichen Datenanalyse zum Einsatz. Die Studie zeigt, dass Akure einen raschen Urbanisierungsprozess durchläuft, wobei die bebaute Fläche zwischen 1984 und 2023 um netto mehr als 20 % zugenommen hat. Das räumliche Wachstum der Stadt erfolgt jedoch ohne formelle Stadtplanung, und die gesundheitlichen Auswirkungen wurden von den lokalen Planungsbehörden kaum oder gar nicht berücksichtigt. Geostatistische Modellierungen prognostizieren, dass die Prävalenz von Malaria bei Kindern unter fünf Jahren in bestimmten Gebieten Akures über 35 % liegt. Basierend auf dem Modell zur Überschreitungswahrscheinlichkeit, das im Einklang mit dem fünften nationalen strategischen Malaria-Plan Nigerias entwickelt wurde, zeigt die Studie, dass sich die Malaria-Hotspots bei Kindern unter fünf Jahren vorwiegend in peri-urbanen Gebieten und informellen Siedlungen befinden; dies deutet auf den Einfluss der städtischen Struktur auf die Malaria-Belastung hin. Schließlich identifiziert die Dissertation fünf entscheidende soziale Determinanten der Malaria bei Kindern unter fünf Jahren: Fensterschutz, Entfernung zu Abfallentsorgungsstellen, Nutzung insektizidbehandelter Netze, Trinkwasserquelle und Verfügbarkeit der Gesundheitsinfrastruktur. Zusammenfassend unterstreicht die Arbeit die Notwendigkeit, neben dem öffentlichen Gesundheitssektor auch weitere Akteure einzubeziehen sowie multidisziplinäre Ansätze zu verfolgen, um ortsspezifische Erkenntnisse für die politische Entscheidungsfindung zur Reduzierung oder Eliminierung von Malaria zu gewinnen. Solche Strategien sind für Städte wie Akure in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen unerlässlich, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) 3 und 11 zu erreichen und damit die Lebensbedingungen der Bewohner nachhaltig zu verbessern. [Mit KI übersetzt]
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DOI:10.11588/heidok.00037357