aluaces: die hochmittelalterliche Rechtsrezeption des spanischen Testamentvollstreckers albacea aus dem islamischen waṣī
Der Rechtsbegriff albacea , der Testamentsvollstrecker in Art. 892 ff. des spanischen Código Civil, stammt sprachlich aus dem Arabischen aus der Zeit von Al-Andalus (711-1492). Doch wurde der albacea auch seinem rechtlichen Gehalt nach aus dem damaligen islamischen Recht übernommen? Die historisch...
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| Main Author: | |
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| Format: | Book/Monograph Thesis |
| Language: | German |
| Published: |
Frankfurt am Main
Vitorio Klostermann
2025
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| Series: | Studien zur europäischen Rechtsgeschichte
Band 350 |
| In: |
Studien zur europäischen Rechtsgeschichte (Band 350)
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| Subjects: | |
| Online Access: | Verlag, Inhaltstext: https://deposit.dnb.de/cgi-bin/dokserv?id=8a0023a103764d24ad64aab2a5e31ef2 Verlag, lizenzpflichtig, Inhaltsverzeichnis: https://d-nb.info/1380920124/04 |
| Author Notes: | Tim Knoche |
| Summary: | Der Rechtsbegriff albacea , der Testamentsvollstrecker in Art. 892 ff. des spanischen Código Civil, stammt sprachlich aus dem Arabischen aus der Zeit von Al-Andalus (711-1492). Doch wurde der albacea auch seinem rechtlichen Gehalt nach aus dem damaligen islamischen Recht übernommen? Die historisch-rechtsvergleichende Analyse der Urkundenpraxis belegt eine mehrstufige Rechtsrezeption: In der christlich-arabischen (mozarabischen) Urkundenpraxis des hochmittelalterlichen Toledo wurde aus dem islamischen zunächst ein mozarabischer Testamentsvollstrecker-Vormund (al )waá1£Ä" (ØÙÙØÙÙ) gebildet. Dieser entwickelte sich in der kastilischen Urkundenpraxis Toledos zum Testamentsvollstrecker aluace . Die spätere Ausbreitung des nunmehr albacea geschriebenen Testamentsvollstreckers erfolgte im Wege einer binnenkastilischen Rechtsrezeption, wie beispielhaft anhand der spätmittelalterlichen Urkundenpraxis im christlich beherrschten Sevilla gezeigt wird |
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| ISBN: | 9783465046301 3465046307 |