Effekt passiver Musikintervention bei Patienten mit akuter unilateraler Vestibulopathie = Effect of passive music intervention in patients with acute unilateral vestibulopathy

In der Literatur wurden positive Effekte durch Musikinterventionen in Bezug auf Angst, Depression und Stress beschrieben, die auch häufig bei Patienten mit akutem vestibulärem Schwindel auftreten. Die vorliegende Studie untersucht die Auswirkungen von passiven Musikinterventionen auf Schwindelsymp...

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Main Authors: Zaubitzer, Lena (Author) , Waßmer, Felix (Author) , Kramer, Benedikt (Author) , Scherl, Claudia (Author) , Rotter, Nicole (Author) , Schell, Angela (Author) , Häussler, Daniel (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2025
In: Laryngo-Rhino-Otologie

ISSN:1438-8685
DOI:10.1055/a-2689-7215
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/a-2689-7215
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de.ezproxy.medma.uni-heidelberg.de/DOI/DOI?10.1055/a-2689-7215
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Author Notes:Autorinnen/Autoren: Lena Zaubitzer, Felix Wassmer, Benedikt Kramer, Claudia Scherl, Nicole Rotter, Angela Schell, Daniel Häussler
Description
Summary:In der Literatur wurden positive Effekte durch Musikinterventionen in Bezug auf Angst, Depression und Stress beschrieben, die auch häufig bei Patienten mit akutem vestibulärem Schwindel auftreten. Die vorliegende Studie untersucht die Auswirkungen von passiven Musikinterventionen auf Schwindelsymptome und gesundheitsbezogene Lebensqualität (QoL).</p> <p>Patienten mit akuter unilateraler Vestibulopathie wurden in eine prospektive Interventionsstudie eingeschlossen. Die Interventionsgruppe wurde gebeten, täglich 60 Minuten lang Musik zu hören. Sie hielten in einem Tagebuch über den Beobachtungszeitraum von 14 Tagen ihre Schwindelintensität fest. Die QoL wurde anhand des Dizziness Handicap Inventory (DHI) an den Tagen 1, 3 und 14 nach Beginn der Intervention bewertet.</p> <p>Insgesamt wurden 25 Patienten eingeschlossen, davon 13 in der Interventionsgruppe und 12 Patienten in der Kontrollgruppe. An Tag 14 war der mittlere DHI-Wert in der Interventionsgruppe mit 16,92 Punkten signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe mit 24,17 Punkten (p = 0,01). Die mittels NRS ermittelte Schwindelintensität war in der Interventionsgruppe am Ende der Musikintervention tendenziell geringer, jedoch ohne statistisch signifikant zu sein (p>0,05).</p> <p>Es wurde ein positiver Effekt der Musikintervention bei akuter unilateraler Vestibulopathie festgestellt. Aufgrund ihrer ubiquitären Verfügbarkeit können passive Musikinterventionen leicht in den klinischen Alltag implementiert werden und eine nützliche zusätzliche Komponente in der Behandlung akuter vestibulärer Schwindelerkrankungen darstellen.
Item Description:Artikel online veröffentlicht: 29.09.2025
Gesehen am 27.11.2025
Physical Description:Online Resource
ISSN:1438-8685
DOI:10.1055/a-2689-7215