Prolegomena zu der Frage was ist und zu welchem Ende studiert man Klinische Philosophie?

Die Masterarbeit untersucht die Frage, was "Klinische Philosophie" oder "klinisches Philosophieren" ist. In zwei Abschnitten wird der Frage nachgegangen, was ist und zu welchem Ende studiert man Klinische Philosophie. Im ersten Teil wird eine Standortbestimmung vorgenommen, die s...

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Bibliographic Details
Main Author: Peikert, Damian (Author)
Format: Book/Monograph Thesis
Language:German
Published: Heidelberg 28 Nov. 2025
Series:ZDB-232-HEDO
DOI:10.11588/heidok.00037695
Subjects:
Online Access:Resolving-System, kostenfrei: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-376955
Resolving-System, kostenfrei: https://doi.org/10.11588/heidok.00037695
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/37695
Resolving-System, kostenfrei: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-376955
Langzeitarchivierung Nationalbibliothek, kostenfrei: https://d-nb.info/1383037272/34
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Author Notes:Damian Peikert ; Erstgutachter: Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs, Zweitgutachter: PD Dr. Christian Tewes
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Summary:Die Masterarbeit untersucht die Frage, was "Klinische Philosophie" oder "klinisches Philosophieren" ist. In zwei Abschnitten wird der Frage nachgegangen, was ist und zu welchem Ende studiert man Klinische Philosophie. Im ersten Teil wird eine Standortbestimmung vorgenommen, die sich mit den Grenzen und Möglichkeiten einer philosophischen Praxis sowie der Verbindung von Philosophie und Therapie befasst. Im zweiten Teil wird das Werk des Psychiaters und Philosophen Kimura Bin analysiert, insbesondere sein Konzept des "Zwischen" (aida) und dessen Bedeutung für die phänomenologische Psychopathologie. ​Dabei wird insbesondere Schizophrenie als Störung der Intersubjektivität untersucht. ​Die Arbeit ordnet kulturessentialistische Tendenzen in Kimuras Werk kritisch ein und betont die Notwendigkeit eines interkulturellen Dialogs sowie einer differenzierten Rezeption seiner Schriften. Abschließend wird klinisches Philosophieren als interdisziplinäre und interkulturelle Praxis skizziert, die die Verletzlichkeit des Menschen zum Ausgang nimmt und eine Brücke zwischen Philosophie, Medizin und Psychologie schlägt.
This master's thesis investigates the nature of "clinical philosophy" or "clinical philosophizing." It explores what clinical philosophy is and the purpose of studying it, doing so in two sections. The first part situates the field by examining the boundaries and possibilities of philosophical practice, as well as the connection between philosophy and therapy. The second part analyzes the work of psychiatrist and philosopher Kimura Bin—specifically his concept of the "in-between" (*aida*) and its significance for phenomenological psychopathology—with a particular focus on schizophrenia as a disorder of intersubjectivity. The thesis critically assesses cultural-essentialist tendencies in Kimura’s work and emphasizes the need for intercultural dialogue and a nuanced reception of his writings. Finally, it outlines clinical philosophizing as an interdisciplinary and intercultural practice that takes human vulnerability as its starting point and bridges philosophy, medicine, and psychology. [Mit KI übersetzt]
Physical Description:Online Resource
DOI:10.11588/heidok.00037695