Das säkulare Selbst zwischen Hypergut und Hyperselbst: Versuch einer Interpretation von Charles Taylors 'Philosophie der Säkularität'
Charles Taylors Philosophie der Säkularität verknüpft Religionsphilosophie mit Gesellschaftskritik und Erkenntniskritik mit Moralphilosophie. Für ihn wird die Entwicklung eines Säkularen Zeitalters und damit von Religion als einer Option unter anderen, erst durch die Transformation der religiö...
Gespeichert in:
| 1. Verfasser: | |
|---|---|
| Dokumenttyp: | Buch/Monographie Hochschulschrift |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Heidelberg
01 Dez. 2025
|
| Schriftenreihe: | ZDB-232-HEDO
|
| DOI: | 10.11588/heidok.00037594 |
| Schlagworte: | |
| Online-Zugang: | Resolving-System, kostenfrei: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-375946 Resolving-System, kostenfrei: https://doi.org/10.11588/heidok.00037594 Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/37594 Resolving-System, kostenfrei: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-375946 Langzeitarchivierung Nationalbibliothek, kostenfrei: https://d-nb.info/1383181993/34 |
| Verfasserangaben: | vorgelegt von: Adrian Gillmann ; Erstgutachter: Prof. Dr. Peter König |
| Zusammenfassung: | Charles Taylors Philosophie der Säkularität verknüpft Religionsphilosophie mit Gesellschaftskritik und Erkenntniskritik mit Moralphilosophie. Für ihn wird die Entwicklung eines Säkularen Zeitalters und damit von Religion als einer Option unter anderen, erst durch die Transformation der religiösen Optionen innerhalb einer pluralen Moderne verständlich. Dabei wird Säkularität als ein vielseitiger Prozess der Mobilisierung und Veränderung von Religion sowie des Aufkommens alternativer, säkular-humanistischer Weltanschauungen beschrieben. Diese Arbeit versucht aufzuzeigen, dass eine solche Auffassung mit seiner früheren Philosophie von Hypergütern des Selbst in Verbindung steht. Ein säkulares Selbst verweist auf den Menschen als sich selbst interpretierendes Wesen, welches mit höchsten Gütern für ein Selbst, den Hypergütern, die den Wert anderer Güter und des Selbst bestimmen, das Hyper seines Selbst begründet. Dieses kann verschiedenste Formen annehmen, wenn religiöse Optionen wie beispielsweise bei Rudolf Otto, William James und Emile Durkheim um die säkular-humanistischen David Humes und Friedrich Nietzsches ergänzt werden. Eine solche mehrdeutige Säkularität von Optionen unter anderen entspricht einer Philosophie des säkularen Selbst - als lebendige Interpretation des Selbst zwischen Hypergut und Hyperselbst. Charles Taylor's philosophy of secularity combines religious philosophy with social criticism and epistemology with moral philosophy. For him, the development of a secular age and thus of religion as one option among many can only be understood through the transformation of religious options within a pluralistic modernity. Secularity is described as a multifaceted process of mobilizing and changing religion and the emergence of alternative, secular-humanistic worldviews. This work attempts to show that such a view is related to his earlier philosophy of the hypergoods of the self. A secular self refers to humans as self-interpreting beings who establish the hyper of their self with the highest goods for a self, the hyper goods, which determine the value of other goods and of the self. This can take many different forms when religious options, such as those of Rudolf Otto, William James, and Emile Durkheim, are supplemented by the secular humanists David Hume and Friedrich Nietzsche. Such ambiguous secularity of options among others corresponds to a philosophy of the secular self - as a living interpretation of the self between hypergood and hyperself. |
|---|---|
| Beschreibung: | Online Resource |
| DOI: | 10.11588/heidok.00037594 |