Resilienz als integraler Bestandteil der internistischen Handlungskompetenz
Ärzt:innen in der Inneren Medizin sind hohen Belastungen ausgesetzt. Zustände chronischer emotionaler Erschöpfung und Burn-out sind weit verbreitet. Resilienz - die Fähigkeit, mit schwierigen Situationen umzugehen und sich an widrige Gegebenheiten anzupassen - ist essenziell. Resiliente Ärztinn...
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| Main Authors: | , , |
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| Format: | Article (Journal) Review |
| Language: | German |
| Published: |
14 January 2025
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| In: |
Die Innere Medizin
Year: 2025, Volume: 66, Issue: 4, Pages: 350-359 |
| ISSN: | 2731-7099 |
| DOI: | 10.1007/s00108-024-01830-z |
| Online Access: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00108-024-01830-z Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007/s00108-024-01830-z?utm_source=getftr&utm_medium=getftr&utm_campaign=getftr_pilot&getft_integrator=clarivate#citeas |
| Author Notes: | Franziska Reinhardt, Jonas Tesarz, Imad Maatouk |
| Summary: | Ärzt:innen in der Inneren Medizin sind hohen Belastungen ausgesetzt. Zustände chronischer emotionaler Erschöpfung und Burn-out sind weit verbreitet. Resilienz - die Fähigkeit, mit schwierigen Situationen umzugehen und sich an widrige Gegebenheiten anzupassen - ist essenziell. Resiliente Ärztinnen und Ärzte bleiben ruhig, treffen klare Entscheidungen und sind in der Lage, ihr kollegiales Umfeld zu unterstützen sowie selbst Unterstützung einzufordern und in Anspruch zu nehmen. Resilienz lässt sich auch auf biologischer Ebene beschreiben und wird durch biologische Mechanismen wie die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse beeinflusst. Doch auch die Resilienz aufseiten der Patient:innen sollte in der Inneren Medizin noch stärker berücksichtigt werden. Resiliente Patient:innen können besser mit den Belastungen durch die Erkrankungen und Folgen der Behandlungen umgehen, was nicht nur den Heilungs- und Regenerationsprozess fördert, sondern auch die Anpassungsfähigkeit an eine veränderte Lebenssituation im Fall einer neu aufgetretenen gesundheitlichen Herausforderung stärkt. Interventionen, die individuelle Bewältigungsstrategien und soziale Unterstützung aktivieren, können den Verlauf chronischer Erkrankungen positiv beeinflussen. Ein hohes Resilienzniveau trägt zur Qualität der Patientenversorgung bei. Sie basiert neben biologischen vor allen Dingen auf psychologischen und sozialen Faktoren und kann gezielt gefördert und trainiert werden. |
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| Item Description: | Gesehen am 07.01.2026 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 2731-7099 |
| DOI: | 10.1007/s00108-024-01830-z |