SLAPPs: strategische Klagen gegen öffentliche Beteiligung : eine internationalprivatrechtliche Untersuchung grenzüberschreitender Einschüchterungsklagen

Madeleine Petersen Weiner untersucht strategische Klagen gegen öffentliche Beteiligung (SLAPPs) im grenzüberschreitenden Kontext. Solche Klagen zielen nicht auf die Durchsetzung subjektiver Rechte, sondern sie sollen Journalisten, Aktivisten oder NGOs durch die Belastungen eines Zivilverfahrens ei...

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Bibliographic Details
Main Author: Petersen Weiner, Madeleine (Author)
Format: Book/Monograph Thesis
Language:German
Published: Tübingen Mohr Siebeck [2026]
Series:Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht 549
In: Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht (549)

Subjects:
Online Access:Verlag, Inhaltstext: https://deposit.dnb.de/cgi-bin/dokserv?id=b14f372a38c14f0b97b648dd04bcdd78
Verlag, Cover: https://www.dietmardreier.de/annot/564C427C7C62313466333732613338633134663062393762363438646430346263646437387C7C434F50.jpg?sq=3
Inhaltsverzeichnis: https://swbplus.bsz-bw.de/bsz1947914774inh.htm
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Author Notes:Madeleine Petersen Weiner
Description
Summary:Madeleine Petersen Weiner untersucht strategische Klagen gegen öffentliche Beteiligung (SLAPPs) im grenzüberschreitenden Kontext. Solche Klagen zielen nicht auf die Durchsetzung subjektiver Rechte, sondern sie sollen Journalisten, Aktivisten oder NGOs durch die Belastungen eines Zivilverfahrens einschüchtern und von einer weiteren kritischen Berichterstattung abhalten. Dies führt zu einem chilling effect, der individuelle Rechte beeinträchtigt und demokratische Kontrollmechanismen schwächt. Auf welche Weise begünstigt das Internationale Privatrecht eine solche missbräuchliche Prozessführung - und welche Gegenstrategien kommen in Betracht? Insbesondere die vom EuGH entwickelte Mosaiktheorie eröffnet Klägern die Möglichkeit, in jedem Staat zu klagen, in dem eine Äußerung abrufbar ist. Für Betroffene wird dadurch kaum kalkulierbar, wo sie in Anspruch genommen werden und welches Recht zur Anwendung kommt. Die jüngst erlassene Anti-SLAPP-Richtlinie der EU adressiert diese Problemlage bislang nur unvollständig. Die Autorin entwickelt einen Reformvorschlag zur Eindämmung von SLAPPs anhand der drei Ebenen des internationalen Privatrechts: internationale Zuständigkeit, anwendbares Recht sowie Anerkennung und Vollstreckung. Sie plädiert für ein einheitliches Regelungsregime, das sich am Interessenmittelpunkt des Geschädigten orientiert. Damit schafft sie mehr Rechtssicherheit und verringert das strategische Missbrauchspotenzial
Item Description:Interessenniveau: 06, Professional and scholarly: For an expert adult audience, including professional development and academic research. (06)
ISBN:9783162001641