Islambezogene Verwendung des Deutschen: ein linguistischer Beschreibungsversuch

Ein Sprachgebrauch, der fachlich intuitiv zum Migrantendeutsch zu zählen ist und zusätzlich als ein prestigeträchtiger (früher „elaborierter“) Code und insofern eine Besonderheit unter den aktuellen Varianten des Deutschen darstellt, wurde bisher - abgesehen von einigen jüngeren Publikationen,...

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Bibliographic Details
Main Authors: Smailagić, Vedad (Author) , Felder, Ekkehard (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 06.10.2025
In: Sprachreport
Year: 2025, Volume: 41, Issue: 4, Pages: 20-27
DOI:10.14618/sr-4-2025-sma
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.14618/sr-4-2025-sma
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/13485
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Author Notes:Vedad Smailagić, Ekkehard Felder
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Summary:Ein Sprachgebrauch, der fachlich intuitiv zum Migrantendeutsch zu zählen ist und zusätzlich als ein prestigeträchtiger (früher „elaborierter“) Code und insofern eine Besonderheit unter den aktuellen Varianten des Deutschen darstellt, wurde bisher - abgesehen von einigen jüngeren Publikationen, die erwähnt werden - kaum wahrgenommen. Gemeint ist ein Sprachgebrauch des Deutschen, das heute in der (digitalen) Öffentlichkeit vor allem Deutschsprecherinnen und -sprecher islamischen Glaubens sprechen. Dieser Sprachgebrauch ist an besondere Verwendungs- und Situationskontexte gebunden - und zwar an die, wenn in mündlichen und schriftlichen Texten bei unterschiedlichen Redeanlässen islamisch-religiöse Konzepte in verschiedenen Textsorten versprachlicht werden, was für die allermeisten islamisch sozialisierten Menschen zu ihrem alltäglichen Sprachgebrauch gehört. Es geht beispielsweise um Belege wie in den im Beitrag enthaltenen Instagram-Postings.
Item Description:Gesehen am 12.01.2026
Physical Description:Online Resource
DOI:10.14618/sr-4-2025-sma