"Akutstationäre Rheumatologie" in Deutschland

Die Auswirkungen der aktuellen Krankenhausreform wie auch die zunehmende Ambulantisierung der medizinischen Versorgung in Deutschland werden zu einem Rückgang stationärer Weiterbildungskapazitäten führen, womit aktuell wie auch zukünftig fachärztliche Versorgungsengpässe auch in der ambulante...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Pfeil, Alexander (Verfasst von) , Fleck, Martin (Verfasst von) , Lorenz, Hanns-Martin (Verfasst von) , Müller-Ladner, Ulf (Verfasst von) , Lakomek, Heinz-Jürgen (Verfasst von) , Specker, Christof (Verfasst von)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: November 2025
In: Zeitschrift für Rheumatologie
Year: 2025, Jahrgang: 84, Heft: 9, Pages: 752-758
ISSN:1435-1250
DOI:10.1007/s00393-025-01714-z
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00393-025-01714-z
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007/s00393-025-01714-z?utm_source=getftr&utm_medium=getftr&utm_campaign=getftr_pilot&getft_integrator=clarivate
Volltext
Verfasserangaben:Alexander Pfeil, Martin Fleck, Hanns-Martin Lorenz, Ulf Müller-Ladner, Heinz-Jürgen Lakomek, Christof Specker
Beschreibung
Zusammenfassung:Die Auswirkungen der aktuellen Krankenhausreform wie auch die zunehmende Ambulantisierung der medizinischen Versorgung in Deutschland werden zu einem Rückgang stationärer Weiterbildungskapazitäten führen, womit aktuell wie auch zukünftig fachärztliche Versorgungsengpässe auch in der ambulanten Patientenversorgung drohen. Dieses Szenario könnte auch die Rheumatologie treffen, obwohl die Prävalenz als auch die Komplexität entzündlich rheumatischer Erkrankungen mit systemischer Organbeteiligung eine flächendeckende akutstationäre rheumatologische Versorgung dringend erforderlich machen. Die medizinische, strukturelle und weiterbildungsbezogene Notwendigkeit einer stationären rheumatologischen Versorgung ergibt sich nicht nur durch die Einführung innovativer Therapiekonzepte, sondern insbesondere auch aufgrund hoch-entzündlicher und schwer verlaufender entzündlich rheumatischer Erkrankungen mit Multiorganbeteiligung wie auch aufgrund vielfältiger Komorbiditäten oder der Behandlung von älteren Menschen mit Polypharmaziemultimorbidität. Die geplante Überarbeitung der Musterweiterbildungsordnung muss daher auch im Fachgebiet der Rheumatologie weiterhin einen sachgerechten Anteil stationärer Weiterbildung berücksichtigen, eine gezielte Finanzierung von fachärztlicher Weiterbildung im Rahmen der Vorhaltepauschalen des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) ist vorgesehen.
Beschreibung:Online verfügbar: 02. September 2025
Gesehen am 29.01.2026
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1435-1250
DOI:10.1007/s00393-025-01714-z